|
|
Foto: pixelio.de
|
Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat nicht nur Insolvenzen, Schließungen von Unternehmen und Arbeitslosigkeit zur Folge, sondern auch gewaltige Umstrukturierungen in zahlreichen Unternehmen. „Meine Erfahrungen zeigen“, so die Unternehmensberaterin Marina Raulin aus Strasburg, „dass jedes Jahr immer mehr Menschen ihr Schicksal in die eigenen Hände nehmen und sich selbstständig machen. Endlich eigene Ideen umsetzen können, für sich selbst arbeiten, unabhängiger sein von Entscheidungen anderer, das beschert ein Gefühl von Selbstbestimmung, das viele Existenzgründer/innen immer wieder als wichtiges Motiv für ihre Entscheidung nennen.“
Aber wie sind all die erfolgreichen Unternehmer auf ihre Geschäftsideen gekommen? „Sie haben einfach die Augen aufgehalten und Potenziale erkannt“ so Marina Raulin. Die Unternehmensberaterin rät allen Gründungswilligen, „dass sie ihre Wahrnehmung für Potenziale schärfen sollten. Das können Dinge sein, über die Sie sich ärgern. Achten Sie auf Sachen, die Sie oder andere sich wünschen, die es aber nicht zu kaufen gibt.“ Oft fangen Geschäftsideen mit Sätzen an wie: "Man müsste mal ..." oder "Warum gibt es eigentlich kein ...?"
Seit der Wirtschaft- und Finanzkrise befinden sich die Märkte im Umbruch. Wer neue Trends, Vorlieben der Kunden oder neue gesetzliche Rahmenbedingungen frühzeitig erkennt und die sich daraus ergebenden Chancen nutzt, hat ebenfalls gute Erfolgsaussichten. Der Spruch "Das haben wir immer so gemacht, also machen wir es auch weiterhin so." ist jedem bekannt. „Diese Bequemlichkeit“, so Marina Raulin, „bietet Ihnen neue Chancen.“ Eine pfiffige Neuheit oder ein cleverer Marketing-Gedanke macht aus dem verschlafensten Konzept eine Top-Geschäftsidee. Auch bei der Übernahme eines Unternehmens ist dies zu beachten.