Personalplanung

Bei der Personalplanung ist es wichtig, folgende Punkte zu beachten:

  • Welche Aufgaben und Arbeitsschwerpunkte soll der oder die neue Mitarbeiter/in erfüllen?
  • Kann der Arbeitsumfang durch einen oder nur durch mehrere Mitarbeiter erfüllt werden?
  • Zu welchem Zeitpunkt habe ich die Voraussetzungen geschaffen, um Mitarbeiter einzustellen?
  • Welche persönlichen und fachlichen Anforderungen habe ich an den/die Mitarbeiter/in?

 

Bevor Sie Entscheidungen treffen, nutzen Sie unbedingt auch die Möglichkeiten, sich bei kompetenten Beratern Rat zu holen.
Hierbei kommen insbesondere in Frage:
• Verbände
• Innungen
• Berufsorganisationen
• Kammern.

Darüber hinaus können auch:
• Anwälte, insbesondere Fachanwälte
• Steuerberater
• Unternehmensberater
wertvolle Ansprechpartner sein.

Um den richtigen Mitarbeiter einzustellen, ist es ratsam, eine Arbeitscharakteristik (Stellenbeschreibung) zu erarbeiten.

In der Arbeitscharakteristik werden folgende Punkte geklärt:

  • Welches Tätigkeitsgebiet soll der neue Mitarbeiter übernehmen? (Klare Abgrenzung, sofern möglich und nötig zur eigenen Aufgabenstellung)
  • Für welchen Zeitumfang muss ich den neuen Mitarbeiter planen?
  • Über welche Qualifikationen, Fähigkeiten, Fertigkeiten, Berufserfahrung und persönlichen Voraussetzungen sollte der Mitarbeiter verfügen?
  • Ab wann setze ich den Mitarbeiter ein?
  • Welche Gehaltsgröße plane ich?


Beachte:
• Lohnzusatzkosten
• Urlaubsanspruch
• Ausfalltage durch Krankheit
• Freistellungsansprüche (z. B. laut Bildungsfreistellungsgesetz)

Bei der Planung des monatlichen Gehaltes für den neuen Mitarbeiter ist zu beachten, dass dazu auch die so genannten Lohnzusatzkosten gehören. Diese beinhalten den Arbeitgeberbeitrag, insbesondere zur Sozialversicherung, aber auch für die Berufsgenossenschaften.

Darüber hinaus können sich die Lohnzusatzkosten aus gesetzlichen, tariflichen oder freiwilligen Leistungen ergeben (z. B. betriebliche Altersvorsorge, vermögenswirksame Leistungen o. ä.).
Gegenwärtig betragen die Lohnzusatzkosten ca. 20 bis 22 %.

Das zu zahlende Bruttogehalt für den neuen Mitarbeiter und die Lohnzusatzkosten ergeben zusammen die Arbeitskosten, die durch das Unternehmen erwirtschaftetet werden müssen.

Eine wesentliche Überlegung vor der Einstellung eines neuen Mitarbeiters!

Der Zeitumfang richtet sich nach den geplanten Aufgaben und kann gegebenenfalls durch Veränderungen des Arbeitsvertrages verkürzt bzw. verlängert werden.

Dabei ist unbedingt das Arbeitszeitgesetz zu beachten. Dieses Gesetz kann z. B. unter der Internet-Adresse: www.gesetze-im-internet.de abgerufen  nachgeschlagen werden.

Aus dem geplanten Zeitumfang für den neuen Mitarbeiter ergeben sich verschiedene Möglichkeiten des Einsatzes.
Dazu zählen:
• Vollzeitmitarbeiter
• Teilzeitmitarbeiter
• Saisonkräfte
• Aushilfen
• Studenten
• Heim- und Telearbeiter
• Leiharbeiter

Vorbemerkung

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Personaleinstellung

Mitarbeiterführung

Störungen im Arbeitsverhältnis

Kündigung von Arbeitsverhältnissen