Um die Marktseite in meinem Businessplan darstellen zu können, benötigte ich viele Zahlen und Fakten.
Zuerst ging es darum zu checken, wie groß mein Markt für Öko-Heizungen sein würde, und welche Entwicklung zu erwarten wäre.
Hierzu habe ich z.B. die Industrieverbände der Heizungsindustrie, die Zentralverbände der Innung und einige andere angeschrieben und nach Studien gefragt. Anhand der Studien und Zahlen konnte ich einen allgemeinen positiven Trend erkennen.
Auch die Frage nach der Einkommensverteilung in meiner Region war sehr wichtig für mich. Schließlich biete ich ja keine Billigprodukte an. Vorher musste ich natürlich ein wenig Klarheit darüber bekommen, ab welchem Einkommen die „Häuslebauer“ oder Modernisierer in der Lage sind, für den Zusatznutzen auch wirklich mehr Geld auszugeben.
Nach Sichtung und Auswertung der Informationen bin ich schließlich zu dem Ergebnis gekommen, dass das Marktpotential mehr als 5 Mio. Euro im Jahr beträgt. Da es kaum Wettbewerber gab, habe ich mir als Spezialist so ca. 30% Marktanteil zugetraut. Das wäre ein möglicher Umsatz von 1,6 Mio. Euro gewesen. Aufgrund der allgemein positiven Tendenz bei Öko-Heizungen konnte ich zudem mit einem wachsenden Markt rechnen.