Zielgruppenorientierung

Die Geschäftsidee des Gründungsunternehmens muss kundenorientiert sein. Das funktioniert allerdings nur gut, wenn man sich auf bestimmte Kunden konzentriert. Für den Gründer heißt das:

  •  Die Gesamtheit der Kunden (des Marktes) wird in Gruppen (Marktsegmente) eingeteilt.
  • Der Gründer wählt bewusst die Gruppen aus, bei denen er sich am meisten Erfolg verspricht und konzentriert sich auf diese, seine Zielgruppen.
  • Das Unternehmen entwickelt Methoden, die Zielkunden immer besser kennen zu lernen und deren Bedürfnisse zu erfüllen.
  • Das Unternehmen stimmt die Kommunikation (Werbung, PR,...)auf seine Zielgruppen ab.
  • Das Unternehmen bearbeitet die verschiedenen Zielgruppen unabhängig voneinander (wenn die Kapazität und die Größe des Marktsegmentes es zulassen).

Bei der Definition von Zielgruppen gibt es kein richtig oder falsch und kein entweder / oder. Die Kriterien müssen einfach zur Geschäftsidee passen. Herkömmliche Kriterien sind z.B.:Geographische Nähe, Alter, Beruf, Einkommen, Soziale Milieus, Weltanschauungen und vieles mehr.

Die einzelnen Zielgruppen müssen:

  • genug Potential aufweisen
  • in sich gleich (homogen) sein
  • sich gut voneinander abgrenzen lassen
  • gut erreichbar sein (für Werbung..

Daraus folgt:

  • Kunden in Segmente / Gruppen einteilen
  • Zielgruppen auswählen, spezifische Problemlösungen        anbieten
  • Kommunikation / Werbung passend zur Zielgruppe einsetzen

Checkliste Zielgruppenprofil

Keine Zielgruppen definiert.

 

Zielgruppen in sich homogen und
gegenseitig gut abgrenzbar.
Die verschiedenen Zielgruppen sind
gut zu erkennen.

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