spinLab

Vom Gesundheitsterminal zum Konto für Kinder

Vom Gesundheitsterminal zum Konto für Kinder: Start der 5. Klasse im SpinLab – The HHL Accelerator. Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz unterstützt erstmaligen E-Health-Schwerpunkt im SpinLab.

SpinLab

Sächsisches Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz unterstützt erstmaligen E-Health-Schwerpunkt im SpinLab. Hier: Besuch der Sozialministerin Barbara Klepsch (CDU) Anfang Mai. Foto: HHL.

Seit über zwei Jahren hat SpinLab – The HHL Accelerator 24 Startups neben Wissen, Coaching und Netzwerk auch Arbeitsplätze und Ressourcen zur Verfügung gestellt. Die heute noch 21 aktiven Unternehmen beschäftigen laut SpinLab-Geschäftsführer Dr. Eric Weber in Summe über 100 Leute und haben über 11 Mio. Euro Kapital akquiriert, aber auch „viele tolle Kunden und Partner wie Porsche, Deutsche Postbank oder DELL gewonnen“. Zuletzt konnten die Startups DIPAT, eine wirksame Online-Patientenverfügung, und tex-lock, ein innovatives textiles Fahrradschloss, Investoren und zahlreiche Kunden überzeugen.

An diesen Erfolg möchte der Accelerator der HHL Leipzig Graduate School of Management mit dem Start der fünften Klasse, bestehend aus sechs Startups, anknüpfen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt diesmal auf den Bereichen eHealth, Telemedizin und MedTech, denn mit dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales und Verbraucherschutz bringt ein SpinLab-Partner hervorragende Kontakte und Know-how im Gesundheitswesen mit.

Die jungen Unternehmensgründer aus u.a. Duisburg, Hamburg, Lüneburg und Stuttgart arbeiten innerhalb des sechsmonatigen Programms auf der Leipziger Baumwollspinnerei an so unterschiedlichen Geschäftsmodellen wie einer Sensorbox, die Aktivitäten von pflegebedürftige Senioren analysiert, über einen Gesundheitsterminal für den Einsatz der kommenden elektronischen Gesundheitskarte bis hin zur Software für Drohnenflüge.
Freuen können sich die neuen SpinLab-Startups zudem über ein Startbudget von jeweils 6000 Euro, das die Stadt Leipzig zur Verfügung stellt.

Folgende Startups wurden jetzt in die fünfte Klasse des SpinLab – The HHL Accelerator aufgenommen:

  • IO Care. Sensorbox, die Aktivitäten von pflegebedürftige Senioren analysiert und bei Abweichungen zu normalen Routinen Angehörige und Pflegepersonal informiert. http://www.iocare.de
  • FlyNex. Software-as-a-Service-Lösung zum Management von Drohnen-Missionen für Auftraggeber (z.B. Missionsplanung und Anbietersuche) und Drohnenpiloten (z.B. Flugrechtemanagement, Dokumentation). http://www.flynex.de
  • DocYet. Intelligenter Assistent zum Management der Kundeninteraktion bei Auslandsreisekrankenversicherungen, z.B. internationale Arztsuche, Ferndiagnose von heimischen Ärzten und Abwicklung der Auslandskrankenversicherung. http://www.docyet.com
  • replex. Monitoring und Optimierung von IT-Infrastrukturen über physische und virtuelle Server, Cloudserver, Docker Container, Mesosphere-Instanzen etc. hinweg. Das Kosteneinsparpotential beträgt hierbei bis zu 30 Prozent. http://www.replex.io
  • OKIKO. Online-Bezahlmechanismus für Kinder und Jugendliche mit Filtersystem für altersgerechte Produkte bzw. Leistungen und Taschengeldfunktionen. http://www.okiko.com
  • DeGIV. Entwicklung des bislang einzigen gesetzeskonformen physischen Gesundheitsterminals zum Management der kommenden elektronischen Gesundheitskarte. http://www.gesundheitsterminal.de

Wie gewohnt findet zur Halbzeit des sechsmonatigen Accelerator-Programms im September 2017 ein Demo Day mit Investoren aus ganz Deutschland in Leipzig statt.

Über das SpinLab – The HHL Accelerator

SpinLab – The HHL Accelerator unterstützt innovative Gründungsprojekte bei der Umsetzung und dem Wachstum ihrer Vorhaben. Neben einem intensiven Coaching profitieren die Gründerteams von einem hochkarätig besetzten Mentorenprogramm und zahlreichen Kontakten zu Investoren, etablierten Unternehmen und anderen Gründern. Sie können auf dem Kreativgelände der Leipziger Baumwollspinnerei ein modern ausgestattetes Co-Working-Büro nutzen und erhalten Zugang zu verschiedenen Technologien von Partnern.
Auch nach Programmende werden die ausgewählten Startups beim Personal-Recruiting unterstützt, können über ein internationales Austauschprogramm die Expansion planen und erhalten die Möglichkeit, direkt neben dem SpinLab Büroräume anzumieten. Die Gründer können mit der Aufnahme in das 6-monatige Programm alle Angebote kostenfrei und ohne Beteiligung nutzen.
Finanziell getragen wird SpinLab – The HHL Accelerator durch Beiträge von Investoren und etablierten Unternehmen wie Deutsche Postbank, Porsche, CMS Hasche Sigle, Dell, Deutsche Bank, Doberman Ventures, DZ Bank, Grazia Equity, Heinz Dürr Invest, KPMG, Madsack Mediengruppe, Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen, Quarton International, Stadt Leipzig, taskforce – Management on Demand und Technologiegründerfonds Sachsen. Jedes Team erhält dank der Kooperation mit der Stadt Leipzig ein Startgeld von 6000 Euro. http://www.spinlab.co

Über die Gründerschmiede HHL Leipzig Graduate School of Management. Mit über 165 Gründungen, die in den letzten 20 Jahren von HHL-Absolventen ausgegangen sind, hat sich die HHL Leipzig Graduate School of Management zu einem sehr erfolgreichen Inkubator für Unternehmensgründungen entwickelt. Durch das Engagement der Gründer konnten bereits mehr als 2.800 Jobs geschaffen werden. 2013, 2014 und 2017 errang die HHL einen der drei ersten Plätze für die besten Gründerhochschulen in Deutschland innerhalb des vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft und vom BMWi herausgegebenen Rankings „Gründungsradar“. Laut Financial Times liegt die HHL im Bereich Entrepreneurship innerhalb des M.Sc.- sowie des EMBA-Programms national auf Platz 1 bzw. global unter den Top 5. http://www.hhl.de/EntrepreneurialGraduateSchool

Quelle: idw/HHL Leipzig Graduate School of Management
05/14/2017