Vom Wissenschaftler zum Start-up Gründer

Wenn Forscher Startups gründen

In GründerNews, GründerThemen by Ralph Schipke

Bei der Tagung „Vom Wissenschaftler zum Start-up Gründer- Vorbereitung und Finanzierung von Ausgründungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ in Greifswald berichteten Wissenschaftler aus Mecklenburg-Vorpommern von ihren Erfahrungen in der Verwertung von Forschungsergebnissen und der Einwerbung von Kapital. Im Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e. V. (INP Greifswald) trat aber auch ein Business Angel auf und berichtete, was Geldgeber von Start-up-Gründern erwarten und welche Möglichkeiten der Unterstützung Forscher mit fremden Kapital nutzen können.

Vom Forscher zum Startup-Gründer

Gespannt hören die Gründer zu, was sie so alles an Guten Zeiten, Schlechten Zeiten erwarten kann. Dabei ist Gründen alles andere als eine Seifenoper.

Alle möglichen Facetten des Themas „Technologie- und Wissenstransfer in Mecklenburg-Vorpommern“ wurden beleuchtet.

Das Leibniz-Institut für Plasmaforschung und Technologie e. V. (INP Greifswald) gehört selbst weltweit zu den führenden Forschungsinstituten im Bereich physikalischer Plasmen, deren Grundlagen und technischen Anwendungen. Das konnte Hausherr Prof. Dr. Klaus-Dieter Weltmann anschaulich dokumentieren. Mehrere Ausgründungen im Bereich Technologie, Dienstleistungen und Medizintechnik wurden unter seinem Dach geboren.  Neben der anwendungsorientierten Grundlagenforschung fördert das INP Greifswald die Entwicklung plasmagestützter Verfahren und Produkte.Das INP fördert zudem aktiv die Aus- und Weiterbildung wissenschaftlicher und technischer Nachwuchskräfte auf dem Gebiet der Niedertemperaturplasmaphysik im Zusammenwirken mit Hochschulen, Forschungseinrichtungen und der Industrie.

Bei ersten Schritten in der Verwertung von Ideen und Forschungsergebnissen aus der Wissenschaft in Mecklenburg-Vorpommern sind Akademiker beim Projekt „SPiNOFF – academics“ – Unterstützung von Ausgründungen & Technologietransfer an der richtigen Adresse.

Dr. Jenny Schulz, Geschäftsführer der PaludiMed GmbH gab einen Start-up-Erfahrungsbericht der Gründungsvorbereitung mit Hilfe des EXIST- Gründerstipendiums.

Vom Forscher zum Startup-GründerDie  advocado GmbH geht derzeit ziemlich steil durch die Decke, könnte man sagen. Wie eingeschworene Startup-Teams mit Schlaflosigkeit in der ersten Finanzierung umgehen, berichtete Maximilian Block, Gründer aus Greifswald, in seinem Erfahrungsbericht eines enorm erfolgreichen Technologie-Start-ups aus M-V.

Den Weg aus der Uni zum Startup legte David Bredt von der Duschkraft GmbH aus Rostock dar. Er und seine Mitgründer machten gute Erfahrungen mit Gründerstipendium, haben die  1. Finanzierungsrunde gerade hinter sich und schicken sich an, mit ihrer Erfindung „für Warmduscher“ in Serien zu gehen.

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Was Business Angels von Start-up-Gründern erwarten? Nicht labern und lügen!

Was Business Angels von Start-up-Gründern erwarten! brachte Moritz von Grotthuss, Investor PipesBox GmbH, prägnant und poentiert auf den Punkt.

Uwe Bräuer von der GENIUS Venture Capital GmbH führte nicht nur „durchs Programm“ sondern warb gemeinsam mit Janek Wiederänders vom Zentrum für Forschungsförderung der Universität Greifswald für den aktuellen „unique“ – Der Ideenwettbewerb am Forschungsstandort in Greifswald und die Bewerbungsrunde zum „INNO AWARD“ in MV.

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Wusstet ihr, dass die #Technologiezentren des #VTMV euch vor, während und auch nach dem INNO AWARD bei eurer innovativen Unternehmensgründung begleiten und mit Rat und Tat zur Seite stehen?

Was erwartet ein Venture Capitalist von einem Gründer aus der Wissenschaft? – dieser Frage ging Dr. Martin Pfister von der High-Tech Gründerfonds Management GmbH schließlich nach.

Vom Forscher zum Startup-Gründer

Quelle: www.gruender-mv.de | Fotos: Ralph Schipke

04/27/2018

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