BAfög, Wettbewerb Generation-D, Förderpreis „Stralsunder Hochschulabsolventen in der Wirtschaftspraxis“

Förderpreis für „Stralsunder Hochschulabsolventen in der Wirtschaftspraxis“ verliehen

In GründerNews, Hochschulen by Barbara Behr

In Stralsund ist am 11.06.  der Förderpreis „Stralsunder Hochschulabsolventen in der Wirtschaftspraxis“ verliehen worden.

Der mit 2.000 Euro dotierte Preis wurde von der Hochschule Stralsund in diesem Jahr zum dritten Mal ausgeschrieben. Gestiftet wird er von der Sparkasse Vorpommern und dem Unternehmerverband Vorpommern e. V.

Preisträger in diesem Jahr ist Sebastian Witte, Mitglied der Geschäftsführung der Schleswiger Asphaltsplitt-Werke GmbH & Co. KG (SAW) und ASA Bau GmbH; beauftragt mit der Leitung der Asphaltproduktion für die gesamte ARKIL Unternehmensgruppe Deutschland sowie Geschäftsführer bei Beteiligungsunternehmen des Bereiches.
„Sebastian Witte gilt als kompetente, anerkannte Führungskraft mit hoher sozialer Verantwortung. Seit dem Berufseinstieg ist der Preisträger in der Unternehmensgruppe tätig, hat sich stetig weitergebildet und so einen aufsteigenden Karriereweg genommen. Sebastian Witte steht exemplarisch für die Absolventen der Hochschule Stralsund, die dank einer praxisorientierten Ausbildung sowie der engen Verbundenheit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft von den Unternehmen gern eingestellt werden“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph vor Ort.

Unternehmen müssen sich frühzeitig um Fachkräfte bemühen

Derzeit studieren an der Hochschule Stralsund mit den drei Fakultäten Wirtschaft, Maschinenbau sowie Elektrotechnik und Informatik rund 2.200 Studenten aus 36 Ländern. Seit 1993 haben 8.600 Studierende ihren Abschluss in Stralsund absolviert.

„Die Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern sind stets auf der Suche nach qualifizierten Fachkräften, die den neuen technischen und organisatorischen Anforderungen der Wirtschaft gewachsen sind. Dazu trägt die Hochschule ihren Teil bei und bietet dem Markt ausgezeichnete Absolventen an. Wichtig ist, dass die Betriebe sich frühzeitig um Fachkräfte mühen. Denn: Ein nicht gedeckter Fachkräftebedarf darf am Ende nicht zur Bremse für das wirtschaftliche Vorankommen unseres Landes werden. Das Wirtschaftsministerium unterstützt Unternehmen bei der Gewinnung und Qualifizierung ihrer Mitarbeiter“, sagte Rudolph.

Qualifizierungsrichtlinie des Wirtschaftsministeriums fördert Weiterbildung der Mitarbeiter

„Qualifizierung wird zu einem der wichtigsten Instrumente der Unternehmen zum Erhalt ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Insbesondere durch die Digitalisierung nehmen die komplexeren und wissensbasierten Tätigkeiten zu“, sagte Rudolph. Der Wirtschafts-Staatssekretär verwies auf die Qualifizierungsrichtlinie. Mit der „Richtlinie zur Förderung der berufsbegleitenden Qualifizierung der Beschäftigten“ haben Unternehmen die Möglichkeit, für ihre Mitarbeiter Bildungsschecks beantragen und so eine 50- bis 75-prozentige Förderung bei Weiterbildungsmaßnahmen erhalten.

Mit gut ausgebildetem Personal Innovationsfähigkeit der Unternehmen erhöhen

Zudem werden kleine und mittlere Unternehmen mit der Einstellungsrichtlinie unterstützt, im Wettbewerb um gute, junge Mitarbeiter mitzuhalten. „So können unsere Betriebe durch zusätzliches gut ausgebildetes Personal ihre Innovationsfähigkeit und Wertschöpfung erhalten und ausbauen. Und: Unsere hoch qualifizierten Hochschulabsolventen bekommen die Chance, hier im Land zu bleiben“, sagte Rudolph.

Die Unterstützung wird durch die „Richtlinie zur Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen bei der Ersteinstellung von Personal mit Hochschulabschluss in einer technischen Fachrichtung“ (Einstellungsrichtlinie) gewährleistet.
Bei der Einstellung von zusätzlichem Personal mit Hochschulabschluss in einer technischen Fachrichtung werden vom Wirtschaftsministerium für 24 Monate Personalkostenzuschüsse in Höhe von bis zu 50 Prozent ausgereicht (im ersten Jahr max. 30.000 € und im zweiten Jahr max. 15.000 €).
Für den zukünftigen Arbeitnehmer muss es sich um eine Ersteinstellung handeln oder der Hochschulabschluss darf nicht länger als drei Jahre zurückliegen. Die Arbeitsstelle muss unbefristet sein und tarifgleich vergütet werden.

Quelle: Presseinformation des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit MV (WM)

2018-06-13

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