Deutscher Gründerpreis

Gründer schaffen etwas, das bleibt!

In GründerNews, Wettbewerbe by Ralph Schipke

Die Preisträger in den Kategorien StartUp und Aufsteiger des Deutschen Gründerpreises 2018 beweisen Unternehmergeist.

Der Deutsche Gründerpreis 2018 in den Kategorien StartUp und Aufsteiger wurde in Berlin an die Ineratec GmbH aus Karlsruhe und die Tesvolt GmbH aus Lutherstadt Wittenberg verliehen. Der Preis wird jährlich von den Partnern stern, Sparkassen, ZDF und Porsche ausgelobt.

Deutscher Gründerpreis
Die Jury des Deutschen Gründerpreises ehrt die Ineratec GmbH in der Kategorie StartUp. Foto: Dirk Bruniecki

Ineratec ist es gelungen, gigantische chemische Anlagen auf Miniaturformat zu schrumpfen. Die dezentral nutzbaren Reaktoren produzieren beispielsweise mit Hilfe von Solar- oder Windenergie synthetische Kraftstoffe fürs Auto. Die Auswahljury des Deutschen Gründerpreises war beeindruckt von den extrem vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten.

Deutscher Gründerpreis 2018
Mit hocheffizienten Stromspeichern hat die Wittenberger Tesvolt GmbH einen wichtigen Beitrag zur Energiewende geleistet. Foto: Dirk Bruniecki

Als Aufsteiger ausgezeichnet wird die Tesvolt GmbH. Intelligente Stromspeicher, die sich rechnen – damit hat Tesvolt einen wichtigen Baustein für die Energiewende entwickelt. Das weltweit einzigartige Produkt, die hervorragende Entwicklung und die guten Perspektiven auf einem Wachstumsmarkt überzeugten die Jury des Deutschen Gründerpreises.

Zu den drei Finalisten in der Kategorie StartUp gehörten außerdem die Oculavis GmbH aus Aachen sowie die Vectoflow GmbH aus Gilching. Handelsübliche Datenbrillen oder Smartphones und dazu die maßgeschneiderte Software von Oculavis lässt Servicetechniker im traditionellen Maschinenbau seltener zum Kunden fahren und alle Beteiligten sparen viel Zeit und Geld. Vectoflow entwickelt und produziert individuell angefertigte, stabile und hitzefeste Sonden, mit denen die Strömung von Luft, Wasser oder Öl extrem präzise gemessen werden kann.

In der Kategorie Aufsteiger waren außerdem die Ankerkraut GmbH aus Jesteburg und die CQSE GmbH aus Garching bei München nominiert. Ankerkraut erobert mit Gewürzmischungen in Top-Qualität, ohne Chemie, bildhübsch verpackt, die Töpfe und die Herzen begeisterter Hobbyköche. Dank CQSE und ihrer hervorragenden, weltweit einzigartigen Analysesoftware, werden bei der Weiterentwicklung der Unternehmenssoftware teure Folgeprobleme vermieden.

Preisträger und Finalisten in den Kategorien StartUp und Aufsteiger erhalten eine individuelle, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Beratung durch die Unternehmensberatung Porsche Consulting GmbH. Zudem übernehmen Kuratoriumsmitglieder des Deutschen Gründerpreises über einen Zeitraum von zwei Jahren Patenschaften für die jungen Unternehmen. Je nach Bedarf stellen die Paten – namhafte deutsche Unternehmerpersönlichkeiten – ihr Know-how in Bereichen wie Finanzierung, Organisation oder Marketing und natürlich auch Kontakte zur Verfügung. Die Unternehmen erhalten außerdem ein Medientraining beim ZDF sowie Zugang zum Alumni-Netzwerk des Deutschen Gründerpreises.

Über den Deutschen Gründerpreis

Der Deutsche Gründerpreis ist die bedeutendste Auszeichnung für herausragende Unternehmer in Deutschland. Ziel der Initiative ist es, ein positives Gründungsklima in Deutschland zu fördern und Mut zur Selbstständigkeit zu machen. Der Preis wird jährlich in den Kategorien Schüler, StartUp, Aufsteiger und Lebenswerk verliehen. Außergewöhnliche Unternehmerleistungen können mit einem Sonderpreis gewürdigt werden. Ausgelobt wird der Deutsche Gründerpreis von den Partnern stern, Sparkassen, ZDF und Porsche, die sich bereits seit 1997 für die Förderung des Unternehmertums und der Gründungskultur engagieren. Der Deutsche Gründerpreis wird durch ein hochkarätiges Kuratorium unterstützt, das Patenschaften für die Finalisten und Preisträger übernimmt. Förderer des Deutschen Gründerpreises sind die Bertelsmann SE, die Gruner + Jahr GmbH & Co. KG, die Süddeutsche Zeitung und die Versicherungen der Sparkassen. Kooperationspartner ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Quelle: DSGV e. V. | 12.09.2018

Print Friendly, PDF & Email