Gedanken tanken: Auf dem Zukunftskongress NEWLOG

In Aktuell, GründerThemen by Ralph Schipke

Auswirkungen auf die Moral und Ethik in der Arbeitswelt sieht Wolfgang Grupp (r.), der kaufmännische Werte in seinem Unternehmen Trigema bewahren will.  Foto: Newlog |  Marilyn Walter

Der Mittelstand in Deutschland befindet sich in einem extremen Spannungsfeld und muss sich ständig neu erfinden. Vor allem durch die globale Digitalisierung fallen ganze Branchen weg, andere entstehen aus dem Nichts. Die Karten werden auch in Deutschland neu gemischt. Für Start-ups ist das der ideale Nährboden, sich und frische Geschäftsmodelle zu etablieren und andere Wege zu gehen. Doch nicht jede Idee zündet, nicht jedes Konzept passt. Manchmal braucht es jedoch nur einen kleinen Impuls, um starre Gedankenstrukturen aufzubrechen und sich richtig zu positionieren.

Auf dem Zukunftskongress NEWLOG in Warnemünde Hohe Düne konnten sich am 20. September alteingesessene mittelständische Unternehmen und Start-ups orientieren, wohin die Reise gehen kann. Impulsgeber wie Automobilbranchenkenner Prof. Dr. Dudenhöfer, Mr. Dax Dirk Müller, der ehemalige Google-Chef Christian Baudis, Trigema-Inhaber Wolfgang Grupp und Kabarettis Vince Ebert zeigten aus ihrem jeweiligen Beritt, welche disruptiven Veränderungen anstehen und wie die Unternehmen geschickt darauf reagieren können.

Sie eint die Meinung, „dass die technologischen Entwicklungen unsere Industrien und unser gesellschaftliches Leben in nie gekannter Geschwindigkeit und Konsequenz verändern werden“, wie es Dirk Müller auf den Punkt bringt. „Künstliche Intelligenz, Elektroautos und neue Mobilitätskonzepte werden auch die Automobilbranche der Zukunft beflügeln“, ist sich Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer, Lehrstuhlinhaber für Automobilwirtschaft an der Universität Duisburg Essen, sicher. „Doch sind wir Innovator oder Verhinderer?“, fragt sich Cristian Baudis. Auswirkungen auf die Moral und Ethik in der Arbeitswelt sieht Wolfgang Grupp, der kaufmännische Werte in seinem Unternehmen Trigema bewahren will. Spannende Themen, die für viele Diskussionen auch außerhalb des Podiums sorgten. Doch auch wer neue neueste Trends scouten, aktuelle Entwicklungen sondieren und individuelle Expertentalks führen wollte, war auf dem Zukunfskongress Newlog an der richtigen Adresse.

Mr. Dax Dirk Müller beim NEWLOG-Kongress in „Hohe Düne“.  Foto: Newlog |  Marilyn Walter

Aber nicht alle Unternehmer sind ganz vorn mit dabei. Wie groß der Gap zwischen den Zukunftsvisionen der Speaker und der Realität im Mittelstand ist, welche Probleme gerade Start-ups haben und wie Zögerer und Start-ups auf dem Weg in die digitale Zukunft mitgenommen werden können, berichtet Caroline Eckartsberg von der  STEFFEN MEDIA GmbH.

„Am schwierigsten ist es, eine gute Idee zu finden“
Interview Caroline Eckartsberg, STEFFEN MEDIA GmbH

Bericht: Silke Bohrenfeld | 21.09.18

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