Landwirtschaft, Förderprogramm "Nachwachsende Rohstoffe", Gewerbegebiete, Agraranträge

Gewerbegebiete wachsen weiter in Mecklenburg-Vorpommern

In GründerNews by @bb

Ausgebaute Gewerbegebiete sind eine gute Basis für Ansiedlungen:
Mit jeder Erschließung eines Gewerbegebietes werden die Voraussetzungen für weitere Investitionen geschaffen.

In Mecklenburg-Vorpommern wachsen die Flächen der Gewerbegebiete weiter. Im vergangenen Jahr waren im Land von rund 5.400 Hektar Gewerbeflächen etwa 3.800 Hektar belegt (Stand Oktober 2018).

„Das sind rund 70 Prozent der zur Verfügung stehenden Flächen. Rund 80.000 Arbeitsplätze sind in den durch das Wirtschaftsministerium geförderten Gewerbegebieten in den vergangenen Jahren entstanden. Die Gewerbeflächen in M-V werden zudem noch weiter ausgebaut, so dass unser Land auch zukünftig Anreize für potentielle Ansiedlungsinteressierte bereithält. Mit jeder Erschließung eines Gewerbegebietes werden die Voraussetzungen für weitere Investitionen geschaffen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Platz für weitere Investitionen

Mecklenburg-Vorpommern kann mit einer ausgezeichneten Infrastruktur und ausreichend Gewerbeflächen punkten. „Herausragende Merkmale im Vergleich zu anderen Bundesländern sind die Gewerbegebiete an der Kaikante und die zentrale Lage im Ostseeraum. Wir müssen die Herausforderungen gemeinsam angehen. Wir haben noch Potential für weitere Investitionen. Hierzu zählen Neuansiedlungen und Erweiterungen. Um im Standortwettbewerb bei potentiellen Investoren zu bestehen, ist es notwendig, infrastrukturell gut ausgestattete Flächen anzubieten. Dabei unterstützen wir die Kommunen“, so Glawe weiter. Seit der Wende wurden in die Erschließung und Erweiterung von Gewerbegebieten bei 280 Einzelmaßnahmen und einem Gesamtinvestitionsvolumen von rd. 1,2 Milliarden Euro rd. 800 Millionen Euro an Zuschüssen vom Wirtschaftsministerium bewilligt. Die Mittel stammen aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) und aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE).

Überregionale Wahrnehmbarkeit des Landes ausbauen – Vorpommern im Fokus

Wirtschaftsminister Glawe machte deutlich, dass im Rahmen der Standortoffensive Mecklenburg-Vorpommern ein besonderer Fokus auf die Ansprache von Industrieunternehmen gelegt wird. Dabei steht Vorpommern mit den Standorten Pommerndreieck bei Grimmen und Pasewalk im Mittelpunkt. „Vorpommern hat wirtschaftliches Potential, das zeigen vielfältige unternehmerische Aktivitäten vor Ort. Wir müssen die überregionale und internationale Wahrnehmbarkeit unseres gesamten Bundeslandes deutlich stärken und ausbauen“, sagte Glawe.

Ausgebaute Gewerbegebiete sind Basis für Ansiedlungen – weiter Unterstützung gebraucht

Abschließend machte Wirtschafts- und Arbeitsminister Harry Glawe deutlich, dass wir weiter finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten brauchen, um wirtschaftlich voranzukommen. Mit dem Auslaufen des Solidarpaktes II Ende 2019 steht die Regionalpolitik vor einer grundlegenden Neuorientierung. „Wir setzen uns beim Bund für ein gesamtdeutsches Fördersystem in strukturschwachen Regionen ein, welches die regionale Wettbewerbsfähigkeit stärkt und die Lebensverhältnisse im Bundesgebiet angleicht. Jede Ansiedlung und Erweiterung schafft am Ende neue Jobs. Ausgebaute Gewerbegebiete sind die Basis hierfür. Das stärkt die heimische Wirtschaft und bringt weiter Schwung in den Arbeitsmarkt“, erläuterte Wirtschaftsminister Glawe.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit MV (WM)

2019-02-06

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