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Kaufpreise bei Unternehmensnachfolgen im Mittelstand

In GründerNews, Unternehmensnachfolge by @bb

Ein zentraler Eckpfeiler erfolgreich gestalteter Unternehmensnachfolgen ist die Übereinkunft beim Kaufpreis.

Die Frage nach dem Wert des Unternehmens kann Nachfolgeverhandlungen jedoch scheitern lassen, denn möglicherweise liegen Altinhaber und potenzieller Nachfolger bei ihren Vorstellungen weit auseinander und können sich nicht einigen.

Schwierig in diesem Zusammenhang dürften die unterschiedlichen Blickwinkel der Akteure sein.
Während der aktuelle Inhaber vermutlich eher eine retrospektive, nicht selten emotionsbehaftete, Bewertung der Entwicklung vornimmt (Investitionen, Aufwand, Verzicht, Wachstum etc.), stehen beim möglichen Nachfolger tendenziell künftige Potenziale und Ertragsmöglichkeiten im Vordergrund (Wettbewerbssituation, Kundenstamm, Auftragsbestand, Modernisierungsgrad, etc.).

Hinzu kommt:
Konkrete Zahlen zu Unternehmenswerten im Mittelstand liegen kaum vor, die allermeisten Preisverhandlungen im Mittelstand finden im Geheimen statt. Den Verhandlungspartnern fehlt es daher nicht selten an seriösen Vergleichsmaßstäben oder Orientierungspunkten.


Insgesamt 150.000 Familienunternehmer werden schätzungsweise
zwischen 2018 und 2022 einen Nachfolger suchen.
Grafik: IfM

Die aktuelle Ausgabe des KfW Research – Fokus Volkswirtschaft – hat sich deshalb dem Thema der Kaufpreise bei Unternehmensnachfolgen gewidmet, mit dem Ziel, zur Versachlichung der Debatte beizutragen.

Zum Download

Quelle: KfW

2019-05-09

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