Kooperation – wie geht das?

Eine Konferenz für sinnvolle Netzwerke in ländlichen Regionen fand am 4. Juni in der Hochschule Neubrandenburg statt. In den ländlichen Regionen Mecklenburg-Vorpommerns schlummern viele gute Ideen, um das Wachstum zu stärken, die Region voranzubringen und den Menschen Chancen für die Zukunft zu bieten. Oftmals fehlt zur erfolgreichen Umsetzung nur das richtige Netzwerk.

Die 2. Regionalkonferenz richtet sich an alle, die an Kooperationen zum Gestalten der Zukunft der Region interessiert sind. Dazu zählen Vertreter der Landes- Stadt- und Kommunalverwaltung, (Wirtschafts-)Akteure des ländlichen Raums, Vereine und Initiativen.

Stefan Dietz. Foto: Ralph Schipke

Key Note Sprecher der Konferenz ist Stefan Dietz (www.stefandietz.com). Er weiß aus eigener Erfahrung, mit welchen Herausforderungen ländliche Räume konfrontiert sind: Ursprünglich war er Landwirt, hat ein Regionalentwicklungs- und ein Beratungsunternehmen aufgebaut und beschäftigt sich heute damit, wie Unternehmen die Anforderungen der (Arbeits-)Welt von morgen meistern können. Sein Vortrag „Kooperation
– die DNA des Erfolgs oder viel Lärm um Nichts?“ liefert Beispiele, Strategien und provokante Thesen für die weitere Diskussion.

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Im Anschluss zeigen Akteure aus Wirtschaft, Daseinsvorsorge und Gemeindeleben ihre Geschichte auf und laden in Dialogräumen zum Vernetzen ein: Das Startup LunchVegaz, die Zukunftsstadt Loitz, der Rowi-Park aus dem Voigtland oder das Mecklenburger Parkland sind Beispiele dafür. Aus dem Projekt „HiRegion – Hochschule in der Region“ stellt die Hochschule Neubrandenburg erfolgreiche Wissenskooperationen vor und schafft in Workshops praxisnahe Anknüpfungspunkte.

Am Ende des Tages sollen die guten Ideen weitergetragen, die Netzwerke ausgebaut und eine Basis für ein erfolgreiches Miteinander entstanden sein.

Den Abschluss dafür bietet eine Lesung der Anklamer Bestsellerautorin Judith Zander. In ihrem Roman „Dinge, die wir heute sagten“ erzählt sie von einem kleinen Dorf in Vorpommern, seinen Bewohnern und deren Leben…

Am Ende des Tages sollen die guten Ideen weitergetragen, die Netzwerke ausgebaut und eine Basis für ein erfolgreiches Miteinander entstanden sein. Foto: Ralph Schipke

Was ist HiRegion?

Die Hochschule Neubrandenburg setzt ihr Wissen ein, um mit Partnern aus Stadt und Land einen aktiven Beitrag zur Verwirklichung regionaler Initiativen, Ideen und Projekte zu leisten. Sie schafft Netzwerke und Kommunikationsstrukturen für einen lebendigen und wechselseitigen Wissensaustausch. Sie knüpft und vermittelt Kontakte zu lokalen Unternehmen, Verbänden, öffentlichen Trägern und Kommunen.

Gemeinsames Ziel ist es, einen nachhaltigen Strukturwandel des ländlichen Raums sinnvoll zu begleiten und fördern und die Zukunft lebenswerter zu machen. Es geht dabei um neue Formen der Mobilität im ländlichen Raum, die Stärkung von Familien, online-gestützte Formen der Bürgerbeteiligung, die digitale Unterstützung von Kleinproduzenten, digitale Lernformen in der Ausbildung und vieles mehr. Regionale KünstlerInnen greifen zudem Themen der Region als Leitideen für Filme, Lesungen und Ausstellungen auf.

Informationen zum Projekt gibt es unter http://www.hs-nb.de/hiregion.

© Ralph Schipke | GRUENDER-MV.DE
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