Finanzierung, Start-ups

Start-ups: Finanzierung und Wagniskapital

Start-ups benötigen für Gründung, Wachstum und Internationalisierung eine geeignete und zuverlässige Finanzierung.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie stellt daher neben den bewährten Förderdarlehen und Bürgschaften – als Ersatz banküblicher Sicherheiten – spezielle Finanzierungsinstrumente für innovative und technologieorientierte Gründer zur Verfügung.

Der Grund dafür liegt nicht zuletzt darin, dass die „klassische“ Gründungsförderung über Bankdarlehen für Start-ups eine eher untergeordnete Rolle spielt – insbesondere in der Pre-Seed- und Seed-Phase.

Hinzu kommt der meist hohe Kapitalbedarf bei in der Regel fehlenden Sicherheiten. Und nicht zuletzt kann es gerade bei technologie- oder Life-Science-basierten Ausgründungen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen aufgrund der notwendigen Entwicklungsarbeiten bis zu mehreren Jahren dauern, bis das Produkt oder Verfahren die notwendige Marktreife besitzt und das Unternehmen schwarze Zahlen schreiben kann.

Das Bundeswirtschaftsministerium fördert innovative Startups und unterstützt

  • die Ausarbeitung von Businessplänen
  • zusätzliche Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, um Produkt oder Dienstleistung an den Markt anzupassen
  • die Entwicklung von Produkten bis zur Serienreife
  • Investitionen in die technische Ausstattung des Unternehmens, um den Markteintritt zu realisieren
  • Marketing und Vertriebsaufbau
  • den internationalen Markteintritt

Eine Übersicht mit ausführlichen Informationen zu den einzelnen Fördermaßnahmen, aber auch weitergehende Informationen kann man der Broschüre „Start-ups: Finanzierung und Wagniskapital aus der Reihe „Gründerzeiten“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie entnehmen.

2019-06-20

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