MV-Gründungsinitiative „Start-up NordOst“ ausgezeichnet

Gründungsinitiative „Start-up NordOst“ aus Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet

Zu den Gewinnern des Wettbewerbs EXIST-Potentiale des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie gehören die Hochschulen Neubrandenburg und Stralsund sowie die Universität Greifswald. Sie wurden am 3. Dezember 2019 in Berlin für ihr gemeinsames Konzept „Start-up NordOst“ von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier ausgezeichnet. Ziel des Zusammenschlusse ist es, in der Wissenschaftsregion NordOst, im nordöstlichen Mecklenburg-Vorpommern, gemeinsam Potentiale in der Gründung innovativer Start-ups zu heben.

220 Hochschulen und Universitäten hatten sich für eine Förderung ihrer Projekte durch das Bundesministerium. Nach der Begutachtung der Anträge durch drei Expertenjurys – „Regional vernetzen“, „Potentiale heben“ und „International überzeugen“ – wurden nun die Förderentscheidungen in einem feierlichen Rahmen bekanntgegeben.

Bei der Preisübergabe (v. l.) Stefan Seiberling, Uni Greifswald, Professorin Petra Maier, Rektorin HS Stralsund, Maren Kopp, HS Stralsund und Olaf Strauß, HS Neubrandenburg. „Start-up NordOst“ baut damit auf der seit 2014 bestehenden Kooperation der drei Partner mit sechs außeruniversitären Forschungseinrichtungen der Wissenschaftsregion NordOst auf. Foto: Hochschule Neubrandenburg/privat

„Es ist ein wichtiger Schritt, dass die drei Hochschulen nun gemeinsam die Zahl von Gründungen aus der Forschung und von Studierenden erhöhen. Wir eröffnen damit ganz gezielt Studierenden eine zusätzliche Karriereperspektive in der Region und leisten zugleich einen substantiellen Beitrag zur Entwicklung des östlichen Mecklenburg-Vorpommern.“
Verbundsprecher Dr. Stefan Seiberling von der Universität Greifswald über den bundesweiten Erfolg

„Die Kooperation der Hochschulen schafft Synergien, die über die bisherigen Möglichkeiten der Gründungsunterstützung weit hinausgehen. Ein gemeinsames Entrepreneurship-Curriculum – etwa in Form eines E-Learning-Kurses und einer Ringvorlesung – sensibilisiert und qualifiziert Studierende in weit größerem Maße als bisher.“

Prof. Petra Maier, Rektorin der Hochschule Stralsund

„Es ist ein wichtiger Schritt, dass die drei Hochschulen nun gemeinsam die Zahl von Gründungen aus der Forschung und von Studierenden erhöhen. Wir eröffnen damit ganz gezielt Studierenden eine zusätzliche Karriereperspektive in der Region und leisten zugleich einen substantiellen Beitrag zur Entwicklung des östlichen Mecklenburg-Vorpommern“, meint Verbundsprecher Dr. Stefan Seiberling von der Universität Greifswald über den bundesweiten Erfolg. Professorin Petra Maier, Rektorin der Hochschule Stralsund erklärt dazu: „Die Kooperation der Hochschulen schafft Synergien, die über die bisherigen Möglichkeiten der Gründungsunterstützung weit hinausgehen. Ein gemeinsames Entrepreneurship-Curriculum, etwa in Form eines E-Learning-Kurses und einer Ringvorlesung, sensibilisiert und qualifiziert Studierende in weit größerem Maße als bisher.“

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Gemeinsame Businessplanwettbewerbe und Gründungsveranstaltungen könnten geplant werden. Eine praktische Gründungsbegleitung erfolgt hochschulübergreifend durch eine agile One-Stop-Agency. Hier werden zudem erfolgversprechende, bisher nicht realisierte Ideen in einem Second Use-Center für ein neues Konzept genutzt. Digitale Services, digitale Gründerakten und Projekträume gestalten die Abläufe effizienter. Mit der Entwicklung der Marke „Start-up NordOst“ und deren Etablierung und Vermarktung in der Region und darüber hinaus gewinnen die Initiative und die Region an Strahlkraft.

„Es ist ein wichtiger Schritt, dass die drei Hochschulen nun gemeinsam die Zahl von Gründungen aus der Forschung und von Studierenden erhöhen. Wir eröffnen damit ganz gezielt Studierenden eine zusätzliche Karriereperspektive in der Region und leisten zugleich einen substantiellen Beitrag zur Entwicklung des östlichen Mecklenburg-Vorpommern.“

Verbundsprecher Dr. Stefan Seiberling von der Universität Greifswald https://www.uni-greifswald.de/ über den bundesweiten Erfolg

Durch Vernetzung wird das geschaffene Angebot zum Beispiel durch einen gemeinsamen Businessplanwettbewerb und Gründungsveranstaltungen mit Partnerhochschulen erweitert und sichtbar gemacht. Eine praktische Gründungsbegleitung erfolgt hochschulübergreifend durch eine agile One-Stop-Agency, die Gründerinnen und Gründer mobilisiert, qualifiziert und bei der Realisierung ihrer Gründung individuell begleitet. Hier werden zudem erfolgversprechende, bisher nicht realisierte Ideen in einem Second Use-Center für ein neues Konzept genutzt. Digitale Services, digitale Gründerakten und Projekträume gestalten die Abläufe effizienter.

Mit der Entwicklung der Marke „Start-up NordOst“ und deren Etablierung und Vermarktung in der Region und darüber hinaus gewinnt die Initiative und die Region selber an Strahlkraft.

Status Quo der Neubrandenburger Hochschule beim Exist-Potentiale-Workshop. Foto: Ralph Schipke

„Ein Alleinstellungsmerkmal ist sicherlich die intensive Einbeziehung der Gesellschaft, um aus den bestehenden Herausforderungen der Region mit den Hochschulen gemeinsam entsprechende unternehmerische Initiativen zu entwickeln.“

Prof. Gerd Teschke, Rektor der Hochschule Neubrandenburg

Gefördert werden soll die Initiative aus Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Programms EXIST-Potentiale ab Frühjahr 2020 über vier Jahre. Die drei Partner setzten sich damit in einem Bewerberfeld von 220 weiteren Universitäten und Hochschulen durch.

Quelle: Universität Greifswald | Hochschule Neubrandenburg

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