Mit „neuer Arbeit“ neuen Gründergeist wecken?

Episode 04 | Macht Zusammen-Arbeit mehr Spaß?

In unserer 3. Folge wollen wir uns mit neuen Formen der (Zusammen-)Arbeit beschäftigen, die für viele Startups, aber genauso für freiberufliche Einzelkämpfer inzwischen zur Alternative zur Garage oder zum Home-Office geworden ist.

Wir haben dazu Leute gesprochen, die sich in unterschiedlicher Art und Weise mit dem Thema Coworking beschäftigen. Einen gestandenen Co-Work-Manager, eine Gründerin aus unserem Land, die gerade auf dem Dorf einen modernen Arbeits- und Lebensraum für sich und andere schaffen will.

Gerade auf das sogenannte „Arbeiten 4.0.“ im ländlichen Raum wollen wir als Gründerportal in Mecklenburg-Vorpommern unser besonderes Augenmerk legen.

Bildbeschreibung

Zu Wort kommt also der Mann vom Schweriner Landwirtschaftsministerium, der in nächster Zeit „eine Perlenkette von Co-Working-Spaces“ zwischen Wismar und Penkun aufreihen möchte. Wir haben das Space im Rostocker Haus der Innovationen besucht und das Cowork in der Uni-Stadt-Greifswald besucht, das demnächstumziehen und sich vergrößern wird.

Ralph Schipke
Urbanes Cowork St. Oberholz in Berlins Mitte. Foto Ralph Schipke

Tobias Kremkau (Foto unten) managt nicht nur St. Oberholz-Co-Work am Rosenthaler Platz mitten in der Hauptstadt.

Tobias Kremkau  Cowork-Manager im St. Oberholz  in Berling Rosenthaler Platz. Foto Ralph Schipke
Tobias Kremkau

Und er baut gerade auch ein ganz neues Space in einer alten Postfiliale in Potsdam-Babelsberg auf und reist kreuz und quer durchs Land und berät andere, die von der Co-Working-Idee beseelt sind.

Wir wollen verschiedene Sichten aufs Thema Coworking vorstellen und sprachen dazu mit Felicitas Gobbers, Gründerin eines Co-Work-Space aus Dammerow bei Pasewalk.

Cowork auf dem Rittergut- geht das?
Landliches Cowork auf dem Rittergut – geht das? Foto: Ralph Schipke

Mit Tobias Kremkau, der das älteste deutsche Co-Work-Space managt und vielen anderen handfeste und theoretische Starthilfe bei Gründen solcher neuen Formen der (Zusammen-)Arbeit gibt.

Außerdem interviewte Annika Kiehn für uns Lutz Scherling, dessen Schweriner Ministerium gleich am liebsten eine ganze Perlenkette von Co-Workspaces zwischen Zarrentin und Anklam aufspanne möchte.

CoWorkLand Schleswig-Holstein
Cowork-Nachbarland Schleswig-Holstein: Im benachbarten Flächenland hat sich bereits eine Genossenschaft gegründet, die (bundesweit) Cowork-Spaces verbinden möchte. Foto: Ralph Schipke

Und schließlich sprachen wir mit Praktiker Robert Singelton, der in Greifswald im „CoWork“ arbeitet und in der alt-ehrwürdigen Uni- und Hansestadt noch nicht das Ende der Fahnenstange erricht sieht, was die neuen Formen der Arbeit im Zeitalter der Digitalisierung betrifft.

Robert Singelton vom Cowork Greifswald
Robert Singelton aus Grefiswald. Foto: Ralph Schipke

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