Ausbreitung des Coronavirus – Ministerium unterstützt MV-Wirtschaft

Das Wirtschaftsministerium unterstützt Betriebe mit wirtschaftlichen Problemen infolge der Ausbreitung des Coronavirus.

„Wir reagieren vorsorglich. Bislang halten sich die Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft auf einem niedrigen Niveau. Wir haben unsere Unternehmenshotline geschaltet. Jedes Anliegen muss sorgfältig aufgenommen und geprüft werden. Dann muss entschieden werden, ob und inwieweit eine Unterstützung möglich ist“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Freitag. Es gibt beispielsweise vereinzelt Probleme bei Unternehmen, die auf Zulieferungen angewiesen sind, Probleme durch Stornierungen in verschiedenen Einrichtungen oder durch das Absagen von Messen.

Unternehmen können sich an die bestehende Unternehmens-Hotline wenden, die von der Gesellschaft für Struktur- und Arbeitsmarktentwicklung mbH (GSA) in Schwerin betreut wird. Die Unternehmens-Hotline ist Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr erreichbar unter der Telefonnummer:

0385/588 55 88

„Die Ansprechpartner der Hotline informieren und beraten zu den Möglichkeiten finanzieller Hilfen, von Bürgschaften über Liquiditätsdarlehen bis zur Mitarbeiterqualifizierung während Kurzarbeit. Bei Bedarf finden Gespräche vor Ort im Unternehmen statt. Eine Unterstützung erfolgt auch, falls Anträge gestellt werden sollen.“

Wirtschaftsminister Harry Glawe

Darüber hinaus kann eine Vermittlung an die Arbeitsagentur mit Blick auf die Beantragung von Kurzarbeitergeld erfolgen.

Aus aktuellem Anlass nachfolgende Hinweise auf einige aktuelle und verlässliche Informationsquellen zum Thema Coronavirus sowie zum Infektionsschutz.
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Hotline für das Land MV eingerichtet

Das Gesundheitsministerium MV (WM) hat in Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Gesundheit und Soziales ab sofort eine Hotline unter der
Nummer 0385/588 – 5888 geschaltet, die zu folgenden Zeiten erreichbar ist:
Montag bis Donnerstag: 09:00 bis 12:00 Uhr sowie 13:00 bis 15:00 Uhr
– Freitag: 09:00 bis 12:00 Uhr
Darüber hinaus werden Hinweise und Meldungen über die Informations- und Nachrichten-App „NINA“ verbreitet. Die Meldungen werden über das Lagezentrum des Innenministeriums Mecklenburg-Vorpommern herausgegeben. Die App NINA ist kostenfrei über den Google „Play Store“ für Android-Geräte und den „App-Store (iTunes)“ für Apple-Geräte erhältlich.

Das Gesundheitsministerium in Mecklenburg-Vorpommern initiiert Abstrichzentren für Coronatests.

Geplant sind zunächst neun Zentren verteilt im Land Mecklenburg-Vorpommern. „Die Zentren werden zentrale Anlaufstellen für Abstriche von Covid-19-Verdachtsfällen sein. Dadurch soll die Ansteckungsgefahr in Krankenhäusern und Praxen minimiert werden. Die Zentren werden in den kommenden Tagen nach und nach aufgebaut und bei Bedarf aufgestockt“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

Betreuung erfolgt durch Zweier-Teams

Die Abstrichzentren werden in den Landkreisen und bei den Universitätsmedizinen in Rostock und Greifswald eingerichtet. Jedes Zentrum wird durch ein Zweier-Team betreut, das sich aus Studenten der Universitätsmedizinen Greifswald und Rostock zusammensetzt. „In den kommenden Tagen werden die Studenten geschult und die Räume der Zentren in den jeweiligen Regionen vorbereitet“, so Glawe weiter.

Die Standorte für die Abstrichzentren werden zunächst sein:

  • Hansestadt Rostock: Universitätsmedizin Rostock
  • Landkreis Rostock: Gesundheitsamt Güstrow
  • Landkreis Vorpommern-Greifswald: Universitätsmedizin Greifswald; Gesundheitsamt Pasewalk
  • Landkreis Vorpommern-Rügen: Gesundheitsamt Stralsund; Gesundheitsamt Bergen auf Rügen
  • Stadt Schwerin: Gesundheitsamt Schwerin
  • Landkreis Ludwigslust-Parchim: Gesundheitsamt Ludwigslust
  • Landkreis Mecklenburgische Seenplatte: Gesundheitsamt Neustrelitz.

Bei Verdacht zunächst Telefonkontakt zum Hausarzt suchen

Ein Patient, der befürchtet, am Coronavirus erkrankt zu sein, soll sich zunächst bei seinem Hausarzt telefonisch melden.
Der Arzt prüft, ob die Bedingungen für einen begründeten Verdachtsfall – nach den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts -, am Coronavirus erkrankt zu sein, vorliegen.
Der Patient geht auf Weisung des Arztes in ein Abstrichzentrum. Dort wird ein Abstrich vorgenommen. Jedem Abstrichzentrum im Land ist ein festes Labor in Mecklenburg-Vorpommern zugeteilt. Im Labor wird der Abstrich ausgewertet. Das Ergebnis des Tests wird an den Hausarzt übermittelt, der den Patienten informiert.

2020-03-03 | aktualisiert 2020-03-06

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