Neubrandenburg bekommt Innovationsraum

Pegel und Glawe eröffneten Innovationszentrum Neubrandenburg

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„Es freut mich sehr, dass unsere Anstrengungen zunehmend auch sichtbare Früchte tragen. Mit den Innovationszentren schaffen wir Anlaufpunkte für Gründerinnen und Gründer ebenso wie für alle Fragen rund um die Digitalisierung“, sagte Christian Pegel und fügte hinzu: „Ich möchte mich bei Hochschule, Stadt und Landkreis dafür bedanken, dass wir hier auf offene Ohren und helfende Hände für unser Projekt gestoßen sind. Die digitale Transformation wird alle Bürgerinnen und Bürger begleiten. Ich bin sicher, dass wir mit den Innovationszentren Orte schaffen, an denen wir uns gemeinsam den Herausforderungen stellen.“

Für Wirtschaftsminister Glawe sind gute Voraussetzungen für Gründerinnen und Gründer ein wesentlicher Bestandteil des Wirtschaftsstandorts M-V: „Mit dem neuen Innovationzentrum bieten wir künftigen und bereits bestehenden Start-ups einen idealen Standort in Mecklenburg-Vorpommern. Hier steht professionelle und individuelle Unterstützung bereit. Sie erhalten Zugang zu regionalen und branchenspezifischen Netzwerken und vor allem ist Raum für den kreativen Austausch mit anderen Start-ups oder Unternehmen der Region.“

Mareike Donath vom Schweriner Digitalisierungsministerium und der beim Neubrandenburger Zentrum federführende Rektor der Hochschule Prof. Dr. Teuscher. Das Digitalisierungsministerium unterstützt das Innovationszentrum mit insgesamt 300.000 Euro Fördermitteln für den Betrieb in den kommenden drei Jahren. Das Wirtschaftsministerium fördert mit 205.200 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) einen Entrepreneurship-Manager, der Gründungsinteressierte und Startups betreut. Fotos. Ralph Schipke

„Die finanzielle Unterstützung ist das Eine. Darüber hinaus sind wir mit dem ,digitalen MV‘ dabei, ein landesweites Netzwerk aufzubauen, in dem wir gemeinsam das Ziel verfolgen, den digitalen Innovationsraum Mecklenburg-Vorpommern zu gestalten und Ansprechpartner für die Herausforderungen der Digitalisierung zu sein“, nannte Pegel einen weiteren Aspekt der Arbeit der Landesregierung.

Mit Neubrandenburg öffnet das erste von sechs Innovationszentren in M-V seine Türen für den täglichen Betrieb. Die Öffnung der Zentren in Wismar, Rostock und Stralsund steht kurz bevor. „Uns ist es mit Hilfe der Betreibergesellschaften gelungen, alle Koordinatoren- und Coachingstellen zu besetzen, sodass alle sechs Standorte erreichbar sind und bereits eigene Veranstaltungen durchführen“, so der Digitalisierungsminister.

„Für die weitere Begleitung von Gründern haben wir eine Fülle von Förderinstrumenten bereitgestellt, um den Weg von der Idee über die Gründung bis zum Marktzugang zu erleichtern. So werden in Projekten wie ,Spin-off‘ vom Forschungsverbund M-V und der Gemeinschaft der Gründer- und Technologiezentren ,TechnoStart-up‘ insbesondere Wissenschaftler und Studierende über die Chancen einer Gründung informiert, beraten und begleitet“, sagt Harry Glawe und führt weiter aus: „Zudem vergeben wir Gründerstipendien vor allem an Hochschulabsolventen für innovative und technologische Gründungsvorhaben – bis zu 18 Monate Zuschüsse zum Lebensunterhalt. Geht ein Start-up an den Markt oder will wachsen, bietet sich der neue Beteiligungsfonds an, der auch digitalen Geschäftsmodellen mit offenen oder stillen Beteiligungen zu Kapital verhelfen kann.“

Landesregierung abrbeitet nach Digitalisierungsstrategie

Die Landesregierung hat im Frühjahr 2018 mit der digitalen Agenda den Bau von sechs Innovationszentren vorrangig an Hochschulstandorten in Mecklenburg-Vorpommern beschlossen. In diesen Zentren sollen Gründerinnen und Gründer sowie Start-ups mit digitalen Geschäftsideen beste Bedingungen vorfinden, um ihre Ideen umzusetzen. Zugleich sollen die Zentren Raum für den Austausch zwischen der Gründer- und Startup-Szene und etablierten Unternehmen schaffen.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit | Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung

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