Gründerinnen und Startups – da gibt es Unterschiede

Mehr StartHILFE für Günderinnen

Der bundesweit erhobene Female Founder Monitor des Startup-Verbandes hat im Jahre 2019 noch festgestellt: Der Anteil der Frauen in klar definierten Startups hat sich in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht – ihr Anteil liegt heute bei 14,6 Prozent und sie sind in 28 Prozent der untersuchten Startups als (Mit-)Gründerinnen vertreten.

Laut der Erhebung 2020 muss allerdings zwischen dem Gründungsgeschehen im Allgemeinen und Startup-Gründungen im Besonderen unterscheiden werden.

Während Frauen im Startup-Bereich deutlich unterrepräsentiert sind, sind sie bei den Existenzgründungen bereits stark vertreten.

Die häufig vorgebrachte Erklärung, dass Frauen sich per se seltener selbstständige und unternehmerische Tätigkeiten zutrauen, greift also zu kurz und es lohnt sich, hier genauer hinzusehen.

Allerdings: Etwa sieben von zehn Gründerinnen sehen bis heute negative Auswirkungen der Krise auf ihr Startup.


Foto: Ralph Schipke
Wie, warum und wann gründen Frauen? Foto: Ralph Schipke

Vermutlich liegt der Anteil an GründerINNEN in Mecklenburg-Vorpommern um einiges höher. Wir haben im Land nach eigener Beobachtung viele junge, gut ausgebildete Frauen, die nach einer Ausbildung und ersten Erfahrungen in einer Festanstellung, oft in der Phase der Familiengründung, mit Partner und Kindern zu uns in den Nordosten zurückkehren. Aber hier leider keinen Job finden, der ihrer oft akademischen Qualifikation entspricht.

Sie gründen dann häufig – machen sich selbstständig. Diesen mutigen Frauen sollte noch mehr Unterstützung angeboten werden.

Das Gründerportal des Landes GRUENDER-MV.DE wird sich in seinem StartHILFE Podcast in der aktuellen Folge und in einem weiteren Teil mit dem Thema befassen, wie und warum Frauen hierzulande gründen und welche Wertschätzung und Unterstützung sie bekommen können und sollten.


Mehr zu unserem Thema hören:





Print Friendly, PDF & Email