Elektronische Lohnsteuerbescheinigung 2023

Arbeitgeber sind verpflichtet, aufgrund der Aufzeichnungen im Lohnkonto nach Abschluss des Lohnkontos für ihre Arbeitnehmer der zuständigen Finanzbehörde bis Ende Februar des folgenden Jahres eine elektronische Lohnsteuerbescheinigung zu übermitteln.

Gesetzliche Grundlage dafür sind § 93c der Abgabenordnung und § 41b Absatz 1 Satz 2, Einkommenssteuergesetz.

Das Bundesministerium der Finanzen hat aktuell das Muster für den Ausdruck der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung für das Kalenderjahr 2023 bekannt gemacht.

Bei der Ausstellung des Ausdrucks der elektronischen Lohnsteuerbescheinigung sind die Vorgaben im BMF-Schreiben vom 9. September 2019 (Bundessteuerblatt Teil 1 (BStBl I) Seite 911) zu beachten.
Abweichend zum oben genannten BMF-Schreiben gilt für die elektronische Lohnsteuerbescheinigung ab 2023 Folgendes:

  • Gemäß § 41b Absatz 2 Satz 1 EStG ist ab dem Jahr 2023 ausschließlich die Identifikationsnummer als Ordnungsmerkmal anzugeben. Die Verwendung der eTIN ist nicht mehr zulässig.
  • Die Sozialversicherungsbeiträge, die auf einen nicht besteuerten Vorteil nach § 19a EStG entfallen, sind unter Nummer 22 bis 27 des Ausdrucks zu bescheinigen, da diese als Sonderausgaben abziehbar sind.
  • Ist ein Dritter gemäß § 38 Absatz 3a Satz 1 EStG zum Lohnsteuerabzug verpflichtet, hat er der zuständigen Finanzbehörde für jeden Arbeitnehmer eine elektronische Lohnsteuerbescheinigung zu übermitteln (§ 41b Absatz 1 Satz 2 EStG).

Dokument (Muster Lohnsteuerbescheinigung) herunterladen

Quelle: BMF, Bekanntmachung vom 8. September 2022 – IV C 5 – S 2533/19/10030 :004

2022-09-09

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