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Digitalisierung der Arbeit mit positiven Folgen für Mitarbeiterbindung

Was passiert, wenn die Digitalisierung im Arbeitsalltag ankommt? Diese Frage stand im Zentrum des Forschungsprojektes DIGITRANS unter Leitung von Prof. Dr. Christian Rüttgers. Ein zentrales Ergebnis: „Mit einer höheren Nutzungsintensität mobiler Endgeräte geht eine größere wahrgenommene Flexibilität der Beschäftigten einher“, so der stellvertretende Direktor des ipo Institut für Personal- & Organisationsforschung. „Über diesen Kanal ergeben sich im Endeffekt höhere Ausprägungen von Mitarbeiterbindung, Arbeitszufriedenheit und Work-Life-Balance.“ Mit Unterstützung der GFOS mbH hat Prof. Dr. Rüttgers rund 540 angehende Fach- und Führungskräfte aus unterschiedlichen Branchen, Unternehmensbereichen und Regionen zu ihren Erfahrungen mit der digitalen Transformation befragt. Dabei ging es zum Beispiel um mobiles Arbeiten: Befragte mit einer starken arbeitsbezogenen Nutzung mobiler Endgeräte zeigen eine höhere Ausprägung der wahrgenommenen Arbeitsflexibilität als Befragte, die im …

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Preisgelder in Höhe von 303.000 Euro

Big-Data-Technologien zur Berechnung der Rest-Lebensdauer von Fahrzeugkomponenten, neue Messverfahren zur Bestimmung der Linsenposition bei Grauem Star oder Technologien zur Erfassung und intelligenten Auswertung von Vitalparametern bei Kühen: Ob Mobilität, Gesundheit oder ‚smart farming‘ – es gibt fast keine Branche, die beim „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) nicht vertreten ist. Gründungsinteressierte und Jungunternehmen können sich in der aktuellen Runde 1/2017 noch bis zum 31. März 2017 bewerben. Der ausgeschriebene Sonderpreis widmet sich dieses Mal dem Thema „FinTech“ und richtet sich damit an Start-ups aus der Finanzbranche. Wer diesen Termin nicht einhalten kann, bekommt in wenigen Monaten erneut die Möglichkeit teilzunehmen. Denn am 3. Juli 2017 startet bereits die nächste Runde des Wettbewerbs. Dieses Jahr wurden zwanzig …

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Cloud bringt digitale Transformation voran

Von der Cloud gehen weitreichende Veränderungsdynamiken für die deutsche Wirtschaft aus. Sie bildet die Basis für disruptive Geschäftsmodelle, fluide Wertschöpfungssysteme und neue Formen der Organisation von Arbeit wie Crowdworking. Das BMBF-Verbundprojekt „Herausforderung Cloud und Crowd“ analysiert diese Entwicklung und nimmt die Herausforderungen für Unternehmen, Gewerkschaften, aber vor allem auch die Menschen und die Gesellschaft als Ganzes in den Blick. Nach einem Jahr Forschung stellt der Verbund die Zwischenergebnisse auf der ersten Transferkonferenz des Projektes in München vor. „Cloud ist nicht ein Trend neben vielen“, betont Verbundkoordinator Prof. Dr. Andreas Boes. Sie sei vielmehr die Basis für fortgeschrittene Digitalisierungsstrategien: von der Vernetzung von Menschen und Dingen entlang der gesamten Wertschöpfungskette im Internet of Things über die Organisation und Abwicklung von Arbeitsaufträgen auf …

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„Wer in kurzer Zeit mit einem Produkt in den Markt eintreten will, braucht Partner.“

Brigitte Zypries, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, hat auf der CeBIT in Hannover die Preisträgerinnen und Preisträger des neuen “Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen” ausgezeichnet. Neben einem Startkapital für die eigene Unternehmensgründung erhalten die Preisträger ein abgestimmtes Coaching und Mentoring. Ein Interview mit Wolfram Groß vom „Gründerwettbewerb – Digitale Innovationen“. Herr Groß, Sie als Projektleiter des Gründerwettbewerbs des Bundeswirtschaftsministeriums sind ein ausgewiesener Experte für IKT-Start-ups. Welche Trends können Sie momentan bei Gründern und Start-ups in Deutschland beobachten? Innovative Hardware-Lösungen gewinnen immer mehr an Bedeutung. Und auch Konzepte für die Industrie, die zum Beispiel mehr Flexibilität in die Produktion bringen wollen. Wir haben mittlerweile sehr viele Einreichungen von Start-ups, die an Lösungen für den Bereich Industrie 4.0 oder das Thema E-Health arbeiten. Und …

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Wunsch nach elektronischen Dokumenten wächst

Aktuell hat jeder Bundesbürger sieben Ordner mit Papierdokumenten zu Hause. Jeder dritte Internetnutzer bevorzugt inzwischen Rechnungen und Verträge in digitaler Form. ECM-Branchenindex: Acht von zehn Anbietern wollen neue Mitarbeiter einstellen Sieben Ordner trennen die Deutschen noch von einem papierlosen Arbeitszimmer. Denn genau so viele Ordner gefüllt mit Rechnungen, Schriftverkehr oder Steuerunterlagen hat jeder Bundesbürger im Schnitt zu Hause stehen. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom ergeben. Doch der Wunsch nach elektronischen Dokumenten wächst: Knapp jeder dritte Internetnutzer (29 Prozent) möchte persönliche Dokumente wie Rechnungen und Verträge am liebsten als E-Mail zugeschickt bekommen. Gegenüber 2013 hat sich der Anteil damit verdoppelt, damals bevorzugten nur 15 Prozent elektronische Dokumente. Ebenfalls gestiegen ist die Zahl derjenigen, die Dokumente, die sie …

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Industrie 4.0: Kleine Unternehmen verkennen Bedarf

Digitale Vorreiter zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine konkrete Strategie verfolgen, innovationsaktiv sind, über eine eigene IT-Abteilung verfügen und oftmals Geschäftsbeziehungen ins Ausland besitzen. Jedes dritte Unternehmen im Verarbeitenden Gewerbe sieht sich im Digitalisierungsprozess als (sehr) gut aufgestellt. Darunter viele kleine Unternehmen. Folglich sehen sie auch kaum Digitalisierungsbedarf. Tatsächlich sind kleine Unternehmen sowohl intern als auch unternehmensübergreifend deutlich weniger vernetzt als große Unternehmen. An der Befragung des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn hatten über 1.400 Vertreter von Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes in Baden-Württemberg, Bayern und Nordrhein-Westfalen mit mindestens 10 Beschäftigten teilgenommen. Insgesamt haben zwar drei von vier der befragten Unternehmen abteilungsübergreifend Teile der Geschäftsprozesse vernetzt, nur bei fünf Prozent von ihnen gilt dies jedoch für alle Bereiche. “In Unternehmen, die eine …