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Mehr Digitalisierung wagen

Egal ob Apps oder vollautomatische Fertigungen – die Digitalisierung bietet kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland zahlreiche Möglichkeiten. Allerdings fürchten sich viele Firmen vor den hohen Kosten oder haben Sicherheitsbedenken, wie eine Metaanalyse von 46 Studien des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt. Die Politik muss dringend handeln. Datenschutz und Datensicherheit spielen eine entscheidende Rolle im digitalen Wandel. Je mehr und je intensiver Prozesse, Maschinen und Menschen miteinander verbunden sind, desto eher können sie angegriffen werden. Diese Gefahr sieht die Hälfte aller mittelständischen Unternehmen, wie eine Auswertung der untersuchten Studien durch das IW Köln ergab. Laut Branchenverband Bitkom ist gut die Hälfte aller Unternehmen in Deutschland im Zeitraum 2013/2014 Opfer von IT-Kriminalität geworden – Tendenz steigend. Viele Mittelständler verfügen nicht …

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Rasante Digitalisierung im Stall und auf dem Acker

Jeder zweite Landwirt und Lohnunternehmer betreibt Smart Farming.  Digitalisierung macht Landwirtschaft effizienter und ökologischer. Die Hemmnisse: Investitionskosten, Datenschutz und mangelnde Internetversorgung Auf dem Acker arbeiten Landmaschinen GPS-gestützt und sensorgesteuert. So kann der Landwirt die Entwicklung und die Nährstoffversorgung von Pflanzen punktgenau beobachten und steuern. Im Stall misst währenddessen die Technik die Gesundheits- und Leistungsdaten jedes einzelnen Tiers und ermöglicht so eine individuelle Betreuung: Die Landwirtschaft entwickelt sich rasant zu einer digitalisierten Branche. Schon heute nutzt mehr als jeder Zweite in der Branche (53 Prozent) digitale Lösungen. Das zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unterstützt vom Deutschen Bauernverband (DBV) unter 521 Landwirten und Lohnunternehmern. Lohnunternehmer arbeiten als Dienstleister für Landwirte. „Die Digitalisierung der Arbeit auf dem Acker und im …

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Werften, Offshore, Digitalisierung: Die Maritime Wirtschaft bewegt sich

Weht der Wind der Veränderung oder nur ein laues Lüftchen? Im Kern war dies das Thema bei der 7. Zukunftskonferenz der Maritimen Wirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns. Über 200 Teilnehmer warenin dieser Woche zum traditionellen Branchen-Event nach Rostock-Warnemünde gekommen. Die eindeutige Botschaft: Es bewegt sich was in der maritimen Wirtschaft. Die sichtbarsten Anzeichen für Bewegung: Neben dem Engagement der großen deutschen familiengeführten Schiffbaugruppen Meyer und Lürssen geben die Aktivitäten der malaiischen Genting-Gruppe in Wismar, Rostock und Stralsund Aufwind für Umstrukturierungen und bieten zahlreichen Fachkräften und Zulieferfirmen Perspektiven. Während der vergangenen Jahre hat es die maritime Branche hierzulande verstanden zu diversifizieren, statt zurück-, nach vorne zu schauen. Sie hat ihre Kompetenzen im Offshore-Bereich ausgebaut. Hier gilt es, diese innovativen Leistungen in dauerhafte Wertschöpfung umzuwandeln: „Wie …

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Digitalisierung der Wirtschaft kommt voran

Die Digitale Wirtschaft bietet große Chancen und Potenziale für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Die Durchdringung aller Wirtschaftsbereiche mit neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und Anwendungen ist entscheidend für die aktuelle und künftige Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Der Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2016 analysiert mit dem Wirtschaftsindex DIGITAL den aktuellen und künftigen Digitalisierungsgrad der deutschen gewerblichen Wirtschaft differenziert nach elf Kernbranchen (Teil 1). Mit dem Standortindex DIGITAL (Teil 2) misst er die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen digitalen Wirtschaft, dies heißt das Zusammenspiel von IKT-Branche und Internetwirtschaft im internationalen Vergleich. Staatssekretär Machnig dazu: „Die Digitalisierung der Wirtschaft kommt voran. Der Wert des Wirtschaftsindexes DIGITAL ist im Vergleich zum Vorjahr von 49 auf 55 Indexpunkte gestiegen. Jedes zweite Unternehmen (51 Prozent) nutzen die intelligente Vernetzung von Geräten und Maschinen über …

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Handwerk: Baustelle Digitalisierung

„Die Zukunft ist unsere Baustelle“ hat sich das deutsche Handwerk zum diesjährigen Tag des Handwerks auf die Fahnen geschrieben. Das ist wörtlich zu nehmen, denn viele Betriebe nutzen die Potenziale digitaler Technologien noch nicht. Viele Handwerker erkennen zwar die Chancen der Digitalisierung. Dennoch werden Prozesse bislang kaum digital gestaltet. Das traditionelle Handwerk öffnet sich der digitalen Welt nur langsam. Zwar haben laut Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) fast alle Betriebe einen Internetanschluss. Digitale Technologien setzen sie jedoch zumeist nur für wenige Zwecke ein, etwa für E-Mails, Informationsbeschaffung, Onlinebanking und Datenaustausch. Die Unternehmen vernetzen sich kaum, auch werden Prozesse nur selten digital gestaltet. Dennoch sehen viele Handwerker die Chancen dieser Technologien: Durch die Präsenz auf Internet-Plattformen können Handwerker eine größere Kundengruppe ansprechen. …

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Jeder 5. Gründer setzt auf Digitalisierung

Jeder fünfte Gründer (21 %) war 2015 ein „digitaler“ Gründer, steht im frisch erschienen Gründungsmonitor der KfW. Das heißt, sein Angebot ist ausschließlich durch digitale Technologien nutzbar. Die digitalen Geschäftsmodelle sind vielfältig: Als digitale Gründer sind App-Anbieter, Betreiber von Webportalen, Onlinehändler, Softwareentwickler oder auch Webdesigner zu verstehen. Der Vorteil der Digitalisierung zeigt sich im Marktzugang: Während die Gründer insgesamt überwiegend regional ausgerichtet sind (40 % überregional), zielen 70 % der „digitalen“ Gründer direkt auf den nationalen oder internationalen Markt. Weitere interessante Fakten aus dem Gründungsmonitor finden Sie bei uns in der Rubrik Aktuelles Thema hier.