View Post

Unternehmen müssen bei IT-Sicherheit nachbessern

Die Unternehmen in Deutschland verfügen bei der Absicherung ihrer IT-Systeme vor Cyberangriffen über einen guten Basisschutz, investieren aber noch zu selten in umfassende Sicherheitsmaßnahmen. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands BITKOM unter 1.047 Sicherheitsverantwortlichen ergeben. Danach nutzen alle befragten Unternehmen Virenscanner, Firewalls sowie einen Passwortschutz für Computer und andere Kommunikationsgeräte. Diese Funktionen sind in der Regel in den gängigen Betriebssystemen wie Windows enthalten. Immerhin vier von fünf (80 Prozent) Unternehmen verschlüsseln zudem ihre Netzwerkverbindungen. Dagegen verschlüsselt nicht mal die Hälfte (45 Prozent) Daten auf Festplatten oder anderen Datenträgern. Nur 40 Prozent setzen auf eine Verschlüsselung ihres E-Mail-Verkehrs. „Gängige Schutzmaßnahmen wie Virenscanner und Firewalls reichen in vielen Fällen nicht mehr aus“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Die Schadsoftware wird …

View Post

DIHK-Konjunkturumfrage

Insgesamt rechnet der DIHK für 2015 mit einem Wachstum von 1,8 Prozent, nachdem er zu Jahresbeginn noch 1,3 Prozent prognostiziert hatte. Für die Beschäftigung sieht der DIHK in diesem Jahr ein Plus von rund 250.000 Stellen (Prognose Jahresbeginn 2015: 200.000). Die Unternehmen blicken zunehmend optimistisch auf die kommenden Monate. Die Geschäftserwartungen verbessern sich im Frühsommer spürbar, am stärksten in der Bauwirtschaft. Sie profitiert besonders von den anhaltenden Niedrigzinsen. Der weiterhin günstige Ölpreis und der schwache Wechselkurs nutzen zudem der Industrie, deren Erwartungen ebenfalls steigen. Die höhere Kaufkraft belebt die Zuversicht der Handelsbranchen. Bei den Dienstleistern gewinnen die Optimisten zwar gleichfalls an Gewicht, allerdings bremst in diesem Sektor vielfach die Verschlechterung einiger Rahmenbedingungen. Zusammenfassung HIER

View Post

Start-ups benötigen im Schnitt 2,5 Millionen Euro frisches Kapital

Die große Mehrheit der Start-ups in Deutschland ist in den kommenden zwei Jahren auf frisches Kapital angewiesen. Nur rund jeder fünfte Gründer (21 Prozent) geht davon aus, dass er keinen weiteren Finanzierungsbedarf hat, zwei Drittel (65 Prozent) wissen dagegen bereits genau, wie viel Geld sie benötigen. Mehr als die Hälfte von ihnen (54 Prozent) möchte mehr als 1 Million Euro einsammeln, jedes fünfte Start-up (22 Prozent) mindestens 3 Millionen Euro und 5 Prozent brauchen sogar mehr als 10 Millionen Euro. Im Durchschnitt beträgt der Finanzierungsbedarf 2,5 Millionen Euro innerhalb von zwei Jahren. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands BITKOM unter mehr als 200 Start-up-Gründern. „Die Wachstumsfinanzierung bleibt die größte Herausforderung für Start-ups in Deutschland“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. …

View Post

Weniger neue kleine Firmen

Im ersten Quartal 2015 wurden rund 35 000 Betriebe neu gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach Auswertung der Gewerbemeldungen weiter mitteilt, waren das 0,2 % mehr als im ersten Quartal 2014.  Die Zahl neu gegründeter Kleinunternehmen ging um 6,6 % auf rund 56 000 zurück. Auch die Zahl der Gründungen von Nebenerwerbsbetrieben lag mit rund 69 000 unter dem Wert des entsprechenden Vorjahresquartals (– 1,2 %). Die Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen sank im ersten Quartal 2015 auf rund 200 000, das waren 2,4 % weniger als im ersten Quartal 2014. Gewerbeanmeldungen müssen nicht nur bei Gründung eines Gewerbebetriebes erfolgen, sondern auch bei Betriebsübernahme, Umwandlung oder Zuzug. Im ersten Quartal 2015 …

View Post

KUER Businessplan Wettbewerb 2015 startet

Der KUER Businessplan-Wettbewerb begleitet ab dem 1. Juli 2015 wieder Gründerinnen und Gründer in den Zukunftsbranchen Klima, Umwelt, Energieeinsparung und Ressourcenschonung (KUER) in nur vier Monaten von der Idee bis zum tragfähigen Businessplan. Der Gewinner erhält 20.000 Euro für seine Gründung. Während des KUER Businessplan Wettbewerbes werden die Teilnehmer durch einen persönlichen Mentor bei der Erstellung des Businessplans begleitet. Intensive Betreuung durch Fach- und Branchenexperten, ein umfangreiches Qualifizierungsprogramm sowie Kontakte zum Netzwerk in den KUER Branchen runden das Unterstützungsangebot ab. Am Ende des Wettbewerbs stehen insgesamt 35.000 Euro Preisgelder. Der von der Europäischen Union und dem Umwelt-Ministerium des Landes Nordrhein-Westfalen geförderte NRW-Wettbewerb ist bundesweit geöffnet. Er wird von der Startbahn Ruhr GmbH ausgerichtet. Interessenten können sich unter www.kuer-startbahn.de oder telefonisch unter …

View Post

Weniger Unter­nehmens-Insolvenzen im 1. Quartal 2015

Im ersten Quartal 2015 meldeten die deutschen Amtsgerichte 5 715 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 7,2 % weniger als im ersten Quartal 2014. Somit setzt sich der Trend abnehmender Unternehmensinsolvenzen fort.  Zuletzt hatte es im ersten Quartal 2010 einen Anstieg der Unternehmensinsolvenzen gegeben (+ 6,7 % gegenüber dem ersten Quartal 2009). Seitdem war die Zahl der Unternehmensinsolvenzen stets niedriger als in den entsprechenden Vorjahresquartalen. Im Wirtschaftsbereich Handel (einschließlich Instandhaltung und Reparatur von Kraftwagen) gab es im ersten Quartal 2015 mit 1 025 Fällen die meisten Unternehmensinsolvenzen. 962 Insolvenzanträge stellten Unternehmen des Baugewerbes. Im Wirtschaftsbereich Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen wurden 633 Insolvenzanträge gemeldet. Die voraussichtlichen offenen Forderungen der Gläubiger aus beantragten Unternehmensinsolvenzen beliefen sich nach …