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IT- und Internet-Gründer schaffen im Schnitt 13 neue Jobs

Von wegen einsamer Tüftler in der Garage: Start-ups in Deutschland sind wichtige Arbeitgeber und schaffen Tausende Jobs. Im Durchschnitt beschäftigt jedes Start-up 13 Mitarbeiter. Bereits im ersten Jahr zählen die neu gegründeten IT- und Internet-Unternehmen sechs Mitarbeiter, nach zwei bis fünf Jahren steigt diese Zahl auf 14 Mitarbeiter. Und Start-ups, die älter als fünf Jahre sind, haben sogar durchschnittlich 25 Mitarbeiter. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands BITKOM unter mehr als 200 Start-up-Gründern. „Start-ups wachsen rasant, entsprechend schnell steigt ihre Mitarbeiterzahl. Dabei geht es häufig um hoch qualifizierte Jobs, etwa in der Software-Entwicklung“, sagt BITKOM-Vizepräsident Ulrich Dietz. „Die Rolle von Start-ups für den Arbeitsmarkt wird leider viel zu häufig unterschätzt.“ Bei der Anzahl der Arbeitsplätze, die Start-ups …

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PKW-Markt im Sommerhoch

Mit knapp 647 000 Besitzumschreibungen schaffte der Pkw-Markt für Gebrauchtwagen den Juni-Rekordwert der mindestens letzten zehn Jahre. Gegenüber Juni 2014 liegt das Plus bei 14,7 Prozent. Die Neuzulassungen stiegen gegenüber dem Vorjahresmonat um 12,9 Prozent auf rund 314 000 Einheiten. Das ist der höchste Juni-Wert seit dem Jahr 2009. Damit übertrifft das erste Halbjahr 2015 die entsprechenden Monate des Vorjahres um 5,2 Prozent bei neuen und um 4,8 Prozent bei gebrauchten Pkw. Insgesamt gab es in diesem Jahr bislang 1,6 Millionen Neuzulassungen und 3,7 Millionen Besitzumschreibungen auf dem Pkw-Markt. Aufgrund der bisher positiven Entwicklung hat der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe die Jahreserwartung zuletzt von 2,95 auf über drei Millionen Einheiten hochgeschraubt. Besonders die klimafreundliche Halbjahresbilanz zeigt sich im sommerlichen Plus. Plug-in-Hybride legten …

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Neues Energieeffizienz-Förderprogramm

Für Unternehmen aller Größenklassen, die in Energieeffizienz investieren wollen, gibt es bei der KfW ein erweitertes und verbessertes Förderangebot. Konkret geht es um Neuerungen bei der Finanzierung von Investitionen in energieeffiziente Produktionsanlagen und -prozesse durch besonders zinsgünstige Darlehen aus dem „KfW-Energieeffizienzprogramm – Produktionsanlagen/-prozesse“. Zur Programmeinführung starten die Zinssätze bei 1 % (Preisklasse A) und richten sich nach dem Grundsatz: Je höher die Effizienzsteigerung, desto günstiger die Kreditkonditionen. Unternehmen haben außerdem die Möglichkeit, ab sofort die energetische Sanierung und den energieeffizienten Neubau von gewerblichen Nichtwohngebäuden im „KfW-Energieeffizienzprogramm – Energieeffizient Bauen und Sanieren“ aus Mitteln des CO2-Gebäudesanierungsprogramms zu finanzieren. Die KfW setzt hiermit zentrale Maßnahmen des Nationalen Aktionsplans Energieeffizienz (NAPE) des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) um. Die Zinssätze liegen bei 1 …

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Häusliches Arbeitszimmer: Der Höchstbetrag von 1.250 € wird nur einmal gewährt

Steht einem Steuerpflichtigen für seine betriebliche oder berufliche Tätigkeit kein anderer Arbeitsplatz zur Verfügung, sind Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer bis zur Höhe von max. 1.250 € abzugsfähig. Sollten aus beruflichen Gründen zwei Wohnungen und zwei häusliche Arbeitszimmer unterhalten werden, gilt nach einer Entscheidung des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz nichts anderes.  Das heißt, der Höchstbetrag wird auch in diesen Fällen nur einmal gewährt. Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer können nur dann unbeschränkt als Werbungskosten oder als Betriebsausgaben abgezogen werden, wenn das Arbeitszimmer den Mittelpunkt der gesamten betrieblichen und beruflichen Betätigung bildet. Dies war im Streitfall jedoch nicht der Fall, da der Steuerpflichtige seine Vortragstätigkeit (Seminare, Fortbildungen etc.) außerhalb seines Arbeitszimmers durchführte. Somit kam nur der auf 1.250 € beschränkte Höchstbetrag in Betracht. Dieser Höchstbetrag ist nach der Entscheidung des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz personen- und objektbezogen auszulegen und kann …

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Unternehmer-Reise nach Vietnam im Oktober

Ziel der Reise ist es, Unternehmen aus den neuen Bundesländern und Berlin bei der Erschließung bzw. Erweiterung des vietnamesischen Marktes zu unterstützen. Hierzu werden u. a. individuelle, begleitete Kooperationsgespräche mit potentiellen vietnamesischen Geschäftspartnern sowie Firmenbesuche und jeweils ein Investorenempfang in Hanoi und Ho Chi Minh City zur Bewerbung des Investitionsstandortes Ostdeutschland in Vietnam organisiert. Die Kosten des Programms werden von Germany Trade & Invest übernommen. Von den Unternehmen sind lediglich der Eigenbeitrag für die Reisekosten (Flüge, Hotels, und individuelle Transfers) zu tragen. Die Anmeldung ist bis zum 11. September 2015 möglich. Die maximale Teilnehmerzahl liegt bei 12 Unternehmen. Im Vorfeld der Delegationsreise nach Vietnam, die vom 12. bis 16. Oktober 2015 statt findet,  bietet die IHK zu Rostock am 16. Juli 2015 …

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PKW-Nutzung: Kein zeitanteiliger Ansatz der Ein-Prozent-Regelung

Bei der Besteuerung des geldwerten Vorteils aus  der Privatnutzung eines Dienstwagens gilt die  Ein-Prozent-Regelung auch dann für den vollen  Kalendermonat, wenn der Wagen dem Arbeitnehmer im Kalendermonat nur zeitweise zur Verfügung steht.  Eine Aufteilung lehnte das Finanzgericht Baden-Württemberg ab. Die Monatswerte sind nur für volle Kalendermonate nicht anzusetzen, in denen eine Privatnutzung oder eine Nutzung zu Fahrten zwischen  Wohnung und erster Tätigkeitsstätte ausgeschlossen ist. (Finanzgericht Baden-Württemberg, Urteil vom 24.02.2015, Az. 6 K 2540/14).