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Bundestag hat Crowdfundingregeln beschlossen

Völlig neu ist ein Widerrufsrecht bis 14 Tage nach Vertragsabschluss, das nicht abdingbar ist und nicht nur für natürliche Personen, sondern auch für Kapitalgesellschaften gilt. Der Bundestag hat den von der Bundesregierung vorgelegten Entwurf eines Kleinanlegerschutzgesetzes mit einigen wichtigen Änderungen, die vom Finanzausschuss des Bundestages vorgeschlagen worden waren, beschlossen. Vor allem wird danach die Schwelle für die Prospektpflicht beim Crowdinvesting nicht eine Million Euro sondern 2,5 Millionen Euro betragen. Ein Vermögensanlagen-Informationsblatt (VIB) muss jedoch in jedem Fall zur Verfügung gestellt werden und die bisherige Bagatellschwelle für die Zur-Verfügung-Stellung des VIB wurde gestrichen. Kapitalgesellschaften, also z.B. Business Angels GmbHs, werden nun von der Einzelanlageschwelle von 10 000 Euro befreit. Völlig neu ist ein Widerrufsrecht bis 14 Tage nach Vertragsabschluss, das nicht abdingbar …

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Gründungszuschuss deutlich geschrumpft

Die Umwandlung des Gründungszuschusses in eine Ermessensleistung hat ab dem Jahr 2012 zu einem drastischen Rückgang dieser Förderungen geführt.  Das geht aus dem Evaluationsbericht der Bundesregierung über die Umsetzung der Neuregelungen zum Gründungszuschuss hervor, der nun als Unterrichtung (18/4662) vorliegt. Die Evaluierung, die vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg durchgeführt wurde, kommt zu folgenden Ergebnissen: Die Zahl der Förderungen sank zwischen 2011 und 2012 um 85 Prozent auf 20.300. Seit dem Jahr 2013 steigen die Förderzahlen wieder leicht und lagen 2014 bei 31.500. Dementsprechend sind auch die Ausgaben für den Gründungszuschuss gesunken, von 1,86 Milliarden Euro im Jahr 2010 auf 315 Millionen Euro im Jahr 2014. Die Strukturmerkmale der geförderten Personen haben sich geändert: So wurden nach der …

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Online-Umfrage zum Innovationsverhalten in der Kultur- und Kreativwirtschaft

Die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung hat das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mit der Erarbeitung des jährlichen Monitorings zur wirtschaftlichen Entwicklung der Branche beauftragt. In diesem Zusammenhang ist auch eine empirische Untersuchung bei Selbständigen und Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland vorgesehen. Im Fokus der Befragung steht das Innovationsverhalten von Kreativunternehmen. Auf Basis der Umfrageergebnisse sollen Handlungsempfehlungen für Politik und Wirtschaft abgeleitet werden. Die Befragung richtet sich insbesondere an Kulturschaffende und kleine Kreativunternehmen mit weniger als fünf Beschäftigten aus den elf Teilmärkten der Kultur und Kreativwirtschaft: Architekturmarkt, Buchmarkt, Designwirtschaft, Filmwirtschaft, Kunstmarkt, Markt für darstellende Künste, Musikwirtschaft, Pressemarkt, Rundfunkwirtschaft, Games-Industrie und Werbemarkt. Die Ergebnisse der Befragung werden voraussichtlich im Herbst 2015 im Rahmen des Monitoringberichts Kultur- und Kreativwirtschaft auf …

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Mikrokreditfonds Deutschland wird fortgesetzt

Mit dem Mikrokreditfonds Deutschland verbessert die Bundesregierung den Zugang zu Kapital für Gründungen und kleine Unternehmen. Bundesministerin für Arbeit und Soziales Andrea Nahles: „Wir haben mit der GRENKE BANK AG einen sehr guten Partner für die Fortsetzung des Mikrokreditangebotes unseres Hauses gefunden. Die Bank hat sich auf KMU spezialisiert und ist daher sehr gut geeignet, Mikrokredite an kleine und junge Unternehmen, die von Banken keine Kredite erhalten, auszureichen. Interessierte Kleinunternehmen können sich an zugelassene Mikrofinanzinstitute wenden, um ihren Bedarf zu besprechen. Kommt es zu einer Kreditempfehlung, verspricht die GRENKE Bank eine Entscheidung innerhalb von 2 Bankarbeitstagen. Start für Neuanträge ist Anfang Mai 2015. Zwischen 2010 und 2014 wurden mehr als 18.600 Mikrokredite mit einem Gesamtvolumen von ca. 112 Mio. Euro ausgereicht. …

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Drei von vier Unternehmen nutzen Social Media

Drei Viertel (75 Prozent) der deutschen Unternehmen setzen Social Media für die interne oder externe Kommunikation ein. Signifikante Unterschiede nach Unternehmensgröße gibt es dabei nicht. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 505 Unternehmen im Auftrag des Digitalverbands BITKOM. „Egal, ob kleines, mittleres oder großes Unternehmen, die meisten haben das Potenzial von Social Media mittlerweile für sich entdeckt“, sagt Tobias Arns, Social-Media-Experte beim BITKOM. „Es sind nicht mehr nur die großen, bekannten Marken, die im Social Web präsent sind. Auch kleine und mittlere Unternehmen profitieren von den direkten Dialogmöglichkeiten und der Reichweite dieser Netzwerke.“ Soziale Medien sind vor allem in der Dienstleistungsbranche beliebt. Hier setzen mehr als acht von zehn Unternehmen (84 Prozent) auf Social Media. Im Handel nutzen rund …

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Wirtschaftswoche sucht wieder Neumacher

Zum neunten Mal schreibt die WirtschaftsWoche ihren Gründerwettbewerb aus. Zum Hauptpreis gehören Sachleistungen im Wert von bis zu 300 000 Euro sowie 10.000 Euro Startkapital. Außerdem vergibt die Jury bis zu zwei Sonderpreise. Bewerbungsschluss ist der 15. Juli 2015. Gründer schaffen Arbeitsplätze, sie sorgen für Fortschritt und bringen so Wirtschaft und Wachstum in Fahrt. Dennoch scheitert jedes dritte Startup in den ersten drei Jahren. Ein Grund, der viele Gründer ausbremst: Es fehlen starke Partner, die ihnen bei der Suche nach Geschäftspartnern, Investoren und Kunden helfen. Beim WirtschaftsWoche-Gründerwettbewerb 2015 können sie u.a. Sachleistungen von Partnern wie Think und HTGF gewinnen. So wie Anna Rojahn, die mit ihrem Unternehmen Fast Foward Imaging im vergangenen Jahr gewonnen hat: Sie hat eine Technologie entwickelt, mit …