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Rostocker Forscher machen Kreditkarten-Betrügern Leben schwer

Forscher vom Lehrstuhl für Systembiologie und Bioinformatik der Universität Rostock haben einen Algorithmus entwickelt, der auch aus seltenen Daten lernt. Das Besondere an dem Algorithmus ist, dass er Ereignisse vorhersagen kann, die in Datensätzen selten vorkommen, wie z. B. Kreditkartenbetrug, Unfälle oder bevorstehende Herzrhythmusstörungen. Saptarshi Bej aus Indien hat den Algorithmus entwickelt, mit dem es den Rostockern gelingt, die weltweit führenden Methoden zur Klassifizierung unausgeglichener Datensätze zu übertreffen. „Wir können die Leistungsfähigkeit unseres Algorithmus nachweisen, in dem wir uns mit öffentlichen Datensätzen aus Wettbewerben messen“, unterstreicht Professor Wolkenhauer, der den Lehrstuhl leitet. Wie die Rostocker Wissenschaftler das erreicht haben? Die Antwort scheint einfach und ist dennoch schwer. Der Algorithmus könne lernen und deshalb müsse man ihn trainieren, sagt Saptarshi Bej. Aber …

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Hoffnung zerplatzt: Keine Plastik-Zersetzung durch Bakterien

Unsere Gewässer sind mit Mikroplastik verschmutzt. Seien es Fasern aus Fleece Pullovern, Plastikkügelchen aus Zahncreme, oder zerfallende Plastiktüten und -flaschen: All diese kleinen Plastikteilchen landen irgendwann im Ozean, mit zurzeit noch nicht absehbaren Folgen für die marine Umwelt.
Doch leider werden uns Bakterien bei diesem Umweltproblem nicht helfen: Sie sind definitiv nicht in der Lage, in die Meeresumwelt geratenes Plastik zu zersetzen und sie werden diese Fähigkeit voraussichtlich auch nicht evolutionär erwerben.

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Neues Medizin-Produkt aus Rostock für den Weltmarkt

Ein neues Medizin-Produkt für den Weltmarkt kommt vom Lehrstuhl für Technische Elektronik und Sensorik der Universität Rostock und der Selmsdorfer Firma Bluepoint medical. Beide haben gemeinsam ein MRT-taugliches Fingeroxymeter zum Messen der Sauerstoffsättigung und des Pulses von Patienten während der Untersuchung in der „Röhre“ des MRT entwickelt.

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Interesse an EXIST-Potentiale größer als erwartet

196 Hochschulen! Mit einem so großen Interesse hatte man im Bundeswirtschaftsministerium nicht gerechnet. Fast die Hälfte aller Hochschulen in Deutschland haben sich Anfang des Jahres 2019 für das neue Förderprogramm EXIST-Potentiale beworben.

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Paludikulturen mit Schilf und Rohrkolben

Trockengelegte, landwirtschaftlich genutzte Moore sind für rund ein Drittel der Treibhausgasemissionen des hiesigen Agrarsektors* verantwortlich. Deren Wiedervernässung würde die Emissionen stark verringern, dafür bedarf es aus Sicht der Landwirte jedoch gleichwertiger Nutzungskonzepte für die nassen Flächen. Die Universität Greifswald und die Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern wollen vor diesem Hintergrund die Gewinnung von Schilfrohr und Rohrkolben für Bau- und Brennstoffe auf wiedervernässtem Niedermoorgrünland optimieren.

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Rostocker Elektrotechniker bei Power2Power dabei

Das Team von Professor Hans-Günter Eckel vom Lehrstuhl für Leistungselektronik und Elektrische Antriebe der Universität Rostock beteiligt sich am neu gestarteten Europäischen Forschungsprojekt Power2Power mit einem Gesamtvolumen von rund 74 Millionen Euro und einem Rostocker Anteil von etwa 450.000 Euro.