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Rasante Digitalisierung im Stall und auf dem Acker

Jeder zweite Landwirt und Lohnunternehmer betreibt Smart Farming.  Digitalisierung macht Landwirtschaft effizienter und ökologischer. Die Hemmnisse: Investitionskosten, Datenschutz und mangelnde Internetversorgung Auf dem Acker arbeiten Landmaschinen GPS-gestützt und sensorgesteuert. So kann der Landwirt die Entwicklung und die Nährstoffversorgung von Pflanzen punktgenau beobachten und steuern. Im Stall misst währenddessen die Technik die Gesundheits- und Leistungsdaten jedes einzelnen Tiers und ermöglicht so eine individuelle Betreuung: Die Landwirtschaft entwickelt sich rasant zu einer digitalisierten Branche. Schon heute nutzt mehr als jeder Zweite in der Branche (53 Prozent) digitale Lösungen. Das zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unterstützt vom Deutschen Bauernverband (DBV) unter 521 Landwirten und Lohnunternehmern. Lohnunternehmer arbeiten als Dienstleister für Landwirte. „Die Digitalisierung der Arbeit auf dem Acker und im …

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Werften, Offshore, Digitalisierung: Die Maritime Wirtschaft bewegt sich

Weht der Wind der Veränderung oder nur ein laues Lüftchen? Im Kern war dies das Thema bei der 7. Zukunftskonferenz der Maritimen Wirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns. Über 200 Teilnehmer warenin dieser Woche zum traditionellen Branchen-Event nach Rostock-Warnemünde gekommen. Die eindeutige Botschaft: Es bewegt sich was in der maritimen Wirtschaft. Die sichtbarsten Anzeichen für Bewegung: Neben dem Engagement der großen deutschen familiengeführten Schiffbaugruppen Meyer und Lürssen geben die Aktivitäten der malaiischen Genting-Gruppe in Wismar, Rostock und Stralsund Aufwind für Umstrukturierungen und bieten zahlreichen Fachkräften und Zulieferfirmen Perspektiven. Während der vergangenen Jahre hat es die maritime Branche hierzulande verstanden zu diversifizieren, statt zurück-, nach vorne zu schauen. Sie hat ihre Kompetenzen im Offshore-Bereich ausgebaut. Hier gilt es, diese innovativen Leistungen in dauerhafte Wertschöpfung umzuwandeln: „Wie …

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Digitalisierung der Wirtschaft kommt voran

Die Digitale Wirtschaft bietet große Chancen und Potenziale für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Die Durchdringung aller Wirtschaftsbereiche mit neuen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und Anwendungen ist entscheidend für die aktuelle und künftige Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Der Monitoring-Report Wirtschaft DIGITAL 2016 analysiert mit dem Wirtschaftsindex DIGITAL den aktuellen und künftigen Digitalisierungsgrad der deutschen gewerblichen Wirtschaft differenziert nach elf Kernbranchen (Teil 1). Mit dem Standortindex DIGITAL (Teil 2) misst er die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen digitalen Wirtschaft, dies heißt das Zusammenspiel von IKT-Branche und Internetwirtschaft im internationalen Vergleich. Staatssekretär Machnig dazu: „Die Digitalisierung der Wirtschaft kommt voran. Der Wert des Wirtschaftsindexes DIGITAL ist im Vergleich zum Vorjahr von 49 auf 55 Indexpunkte gestiegen. Jedes zweite Unternehmen (51 Prozent) nutzen die intelligente Vernetzung von Geräten und Maschinen über …

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Handwerk: Baustelle Digitalisierung

„Die Zukunft ist unsere Baustelle“ hat sich das deutsche Handwerk zum diesjährigen Tag des Handwerks auf die Fahnen geschrieben. Das ist wörtlich zu nehmen, denn viele Betriebe nutzen die Potenziale digitaler Technologien noch nicht. Viele Handwerker erkennen zwar die Chancen der Digitalisierung. Dennoch werden Prozesse bislang kaum digital gestaltet. Das traditionelle Handwerk öffnet sich der digitalen Welt nur langsam. Zwar haben laut Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) fast alle Betriebe einen Internetanschluss. Digitale Technologien setzen sie jedoch zumeist nur für wenige Zwecke ein, etwa für E-Mails, Informationsbeschaffung, Onlinebanking und Datenaustausch. Die Unternehmen vernetzen sich kaum, auch werden Prozesse nur selten digital gestaltet. Dennoch sehen viele Handwerker die Chancen dieser Technologien: Durch die Präsenz auf Internet-Plattformen können Handwerker eine größere Kundengruppe ansprechen. …

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Jeder 5. Gründer setzt auf Digitalisierung

Jeder fünfte Gründer (21 %) war 2015 ein „digitaler“ Gründer, steht im frisch erschienen Gründungsmonitor der KfW. Das heißt, sein Angebot ist ausschließlich durch digitale Technologien nutzbar. Die digitalen Geschäftsmodelle sind vielfältig: Als digitale Gründer sind App-Anbieter, Betreiber von Webportalen, Onlinehändler, Softwareentwickler oder auch Webdesigner zu verstehen. Der Vorteil der Digitalisierung zeigt sich im Marktzugang: Während die Gründer insgesamt überwiegend regional ausgerichtet sind (40 % überregional), zielen 70 % der „digitalen“ Gründer direkt auf den nationalen oder internationalen Markt. Weitere interessante Fakten aus dem Gründungsmonitor finden Sie bei uns in der Rubrik Aktuelles Thema hier.

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Nachfolge in Familienunternehmen: Generationenkonflikt Digitalisierung

Die nachfolgende Generation will die Erfolgsgeschichte ihrer jeweiligen Familienunternehmen fortschreiben – aber mit eigener Handschrift: 88 Prozent der Next Generation, kurz: Next Gen, verstehen sich nicht nur als bloße Verwalter des Familienerbes, sondern als deren Gestalter. Auf die Aufgaben, die dieser Anspruch mit sich bringt, blickt die Next Gen zuversichtlich: 91 Prozent sehen dem kommenden Generationswechsel im Unternehmen optimistisch entgegen, sie fühlen sich gut vorbereitet und bringen den nötigen Ehrgeiz mit. Die Entscheider von morgen wollen neue Märkte, Geschäftsfelder und -strategien ausprobieren. Das sind einige Ergebnisse der internationalen Studie „Great expectations: The next generation of family business leaders“ der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC, für die 268 Nachfolger in Familienunternehmen aus 31 Ländern befragt wurden. Konfliktthemen Übergabe und Industrie 4.0 Doch kein …