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Lautsprecher aus Papier wollen Buchmarkt erobern

Ein Buch, dessen Seiten sprechen und Sound abspielen? Ein Blatt Papier, bunt bedruckt wie in einem Fotobuch, aber gleichzeitig ein Lautsprecher? Diese faszinierende Technologie wird am Institut für Print- und Medientechnik der Technischen Universität Chemnitz entwickelt. Die Seiten sind aus hochinnovativem Lautsprecherpapier (kurz: T-Paper). Dieses Spezialpapier wurde vom Team um Prof. Dr. Arved Hübler entwickelt.

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Gründen mit Kindern: Mompreneurs bringen Familie und Beruf unter einen Hut

Wie sich die Gründungsprojekte von Frauen und Männern unterscheiden, wurde mittlerweile oft untersucht. Dass es auch unterschiedliche Typen von Gründerinnen gibt, blieb allerdings weitgehend unbeachtet. Mompreneurs: Kinder machen den Unterschied Wie sich herausgestellt hat, ist ein Merkmal für die Typisierung besonders wichtig: Kinder. So genannte „Mompreneurs“, also Gründerinnen mit minderjährigen Kindern im Haushalt, unterscheiden sich von Gründerinnen ohne Kinder zum Teil deutlich. Im Durchschnitt der letzten 5 Jahre waren gut vier von zehn Gründerinnen Mompreneurs, dies entspricht rund jeder fünften Existenzgründung insgesamt. Zuletzt erfolgte jede sechste Gründung durch Mompreneurs, ihre Anzahl belief sich 2016 somit auf 105.000. Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Mompreneurs von besonderer Bedeutung Mompreneurs gründen seltener zur Umsetzung einer Geschäftsidee (41 %) als Gründerinnen ohne Kinder (50 …

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Höhere Schwelle für geringwertige Wirtschaftsgüter

Statt bislang 410 Euro können ab 1. Januar 2018 Anschaffungen bis zu einem Wert von 800 Euro im ersten Jahr abgeschrieben werden. Normalerweise müssen Unternehmen Wirtschaftsgüter über mehrere Jahre abschreiben, meistens fünf Jahre oder länger. In dieser Zeit müssen die Güter in einem Anlagenregister aufgeführt werden. Geringwertige Wirtschaftsgüter können aber bereits in dem Jahr abgeschrieben werden, in dem das Unternehmen sie angeschafft hat, für sie gilt die sogenannte Sofortabschreibung.  Die Nutzungsdauer des geringwertigen Wirtschaftsguts muss mindestens ein Jahr betragen, weil andernfalls eine Aktivierung ausscheidet. Wenn die Anschaffungskosten unter 150 € liegen, kann das Wirtschaftsgut sofort als Betriebsausgabe abgesetzt werden. Was sind geringwertige Wirtschaftsgüter? Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG) sind nach § 6 Abs. 2 EStG abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die zu einer selbständigen …

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Investitionen: Kaiserzeit trifft Glasfaser

Haushaltsüberschüsse, steigende Exporte und kaum Arbeitslose: Der deutschen Wirtschaft scheint es gut zu gehen. Doch die relativ schwachen Investitionen gefährden den künftigen Wohlstand. Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zeigt, was die neue Bundesregierung tun muss. Seit Jahren stecken Bund und Länder zu wenig Geld in die Infrastruktur. Gesperrte Autobahn- und Eisenbahnbrücken, Schleusen aus der Kaiserzeit, aber auch fehlende Glasfasernetze sind die Folge. Inzwischen ziehen zumindest die Investitionen des Bundes wieder an. Im Jahr 2018 sollen rund 14 Milliarden Euro in die Bundesverkehrswege fließen, ein neuer Rekord. Doch schon 2019 ist wieder ein leichter Rückgang abzusehen. „Wenn wir die Defizite aufholen wollen, brauchen wir aber langfristig steigende Investitionen“, erklärt IW-Wissenschaftler Thomas Puls. Doch Geld ist nur das eine …

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Einkommensteuerliche Behandlung der Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer

Das Bundesfinanzministerium hat sich in einem Rundschreiben vom 06.10.2017 zur einkommensteuerlichen Behandlung der Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer nach dem EStG geäußert. Nachfolgend einige kurze Auszüge aus dem umfangreichen Schreiben, in dem die einzelnen Punkte wesentlich umfangreicher behandelt werden: Im Einvernehmen mit den obersten Finanzbehörden der Länder gilt zur einkommensteuerrechtlichen Behandlung der Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer nach § 4 Absatz 5 Satz 1 Nummer 6b, § 9 Absatz 5 und § 10 Absatz 1 Nummer 7 EStG Folgendes: I. Grundsatz Nach § 4 Absatz 5 Satz 1 Nummer 6b Satz 1 und § 9 Absatz 5 Satz 1 EStG dürfen die Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer sowie die Kosten der Ausstattung grundsätzlich nicht als Betriebsausgaben oder Werbungskosten abgezogen werden. Bildet …

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Beschäftigte haben keine Angst vor der Digitalisierung

Nur jeder achte Arbeitnehmer in Deutschland befürchtet, dass der eigene Arbeitsplatz durch Automatisierung bedroht sein könnte. Das geht aus einer aktuellen Auswertung der Studie „Arbeiten in Deutschland“ des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) und der XING AG hervor. In einer repräsentativen Befragung gaben 12,6 Prozent von 1.272 Beschäftigten zwischen 25 und 54 Jahren an, ihre aktuelle Tätigkeit könnte in den nächsten fünf Jahren durch den Einsatz moderner Technologien wegfallen.