Krankenversicherung

Auch Selbstständige sind verpflichtet, sich über eine gesetzliche oder private Krankenversicherung abzusichern. Die Krankenversicherung ist nötig um bei Krankheit und Unfall Behandlungen durch Ärzte, Zahnärzte, Krankenhäuser  Medikamente, Heil- und Hilfsmittel in Anspruch zu nehmen.
Die Wahl zwischen einer privaten und einer freiwilligen Krankenversicherung hat, wer bereits zuvor gesetzlich versichert war.
Wer sich für eine private Krankenversicherung entscheidet, hat als Selbstständiger keine Möglichkeit mehr, in die gesetzliche Krankenversicherung zurückzukehren. Bedenken Sie auch, dass Sie im Fall einer Familiengründung in der privaten Krankenversicherung für jedes Mitglied Beiträge zahlen müssen, während in der gesetzlichen Krankenversicherung Beitragsfreiheit für den Ehepartner und die Kinder besteht, wenn bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschritten werden.

Bezieher des Gründungszuschusses und freiwillig versicherte hauptberufliche Selbstständige können unter bestimmten Voraussetzungen bei ihrer Krankenkasse einen Antrag auf einen Mindestbeitrag stellen. In diesem Fall wird eine abgesenkte Mindestbemessungsgrundlage als Bezugsgröße herangezogen.

Hinweis: Wer sich nebenberuflich stundenweise selbstständig macht und ein Gesamteinkommen hat, das einen
bestimmten Betrag nicht übersteigt, darf beitragsfrei in der Familienversicherung bleiben. Erkundigen Sie sich bei Ihrer zuständigen gesetzlichen Krankenversicherung.

Eine andere Regelung gilt für Selbstständige, die bei der Künstlersozialkasse versichert sind. Sie zahlen die Hälfte des aktuell geltenden gesetzlichen Beitragssatzes.
Versicherte der Künstlersozialkasse (KSK) haben einen Anspruch auf „gesetzliches“ Krankengeld ab der siebten Woche der Arbeitsunfähigkeit.
Wer vor der siebten Woche Krankengeld beziehen will, muss dafür einen Wahltarif abschließen.