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„Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (IGP)“

Mit der Ende Juni 2019 veröffentlichten Richtlinie möchte das BMWi nun auch nichttechnische Innovationen fördern, wie z. B. neue digitale Geschäftsmodelle. Dabei zielt das Programm insbesondere auf die Stärkung der Innovationskraft von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) inklusive Selbständigen und jungen Unternehmen. Die neue Pilotförderung IGP ist Teil der Transferinitiative des BMWi, die das Ziel verfolgt, Hindernisse und Lücken auf dem Weg von der Idee zum Markterfolg zu benennen und zu beseitigen.Konkret erfasst werden von der neuen Förderrichtlinie unter anderem innovative Geschäftsmodelle und Designansätze, aber auch Anwendungssoftware wie neuartige Lern-Apps sowie neue Formen der Technologienutzung. Der Programmstart soll im Herbst mit einem ersten Förderaufruf zu digitalen und datengetriebenen Geschäftsmodellen und Pionierlösungen erfolgen. Für das kommende Jahr ist ein zweiter Aufruf geplant, …

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Soft Skills und IT-Kenntnisse sind wichtige Mitarbeiterqualifikationen

Die Vermittlung von Soft Skills und allgemeinen IT-Kenntnissen spielt in den Weiterbildungsstrategien deutscher Unternehmen eine zentrale Rolle. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden bei der Fünften Europäischen Erhebung über die berufliche Weiterbildung Kundenorientierung (50 %) und technische, praktische oder arbeitsplatzspezifische Fertigkeiten (52 %) von jedem zweiten Unternehmen zu den wichtigsten Qualifikationen für die zukünftige Unternehmensentwicklung gezählt.

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Mittelstand pflegt kaum Kontakt zu Startups

Zwei Drittel der Mittelständler arbeiten nicht mit Startups zusammen. Vor allem Großunternehmen entwickeln gemeinsam mit Startups Produkte. Die große Mehrheit der Startups hinghegen arbeitet bereits mit etablierten Unternehmen zusammen, wie eine Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 300 Gründern zeigt. So geben 3 von 5 (60 Prozent) Gründern an, dass gemeinsam Produkte oder Dienstleistungen entwickelt werden, 2 von 5 (43 Prozent) arbeiten auf andere Art, etwa bei Gründerwettbewerben lose mit etablierten Unternehmen zusammen.

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Fachkräftemangel im Osten

Jede dritte Stelle bleibt unbesetzt Knapp 40 Prozent aller Betriebe in Ostdeutschland suchten im ersten Halbjahr 2017 Fachkräfte. Insgesamt konnte mehr als jede dritte Fachkräftestelle im Osten nicht besetzt werden. Das hat eine Auswertung des IAB-Betriebspanels für Ostdeutschland für das Jahr 2017 ergeben. Besonders schwierig ist die Situation für Kleinstbetriebe, die weniger als zehn Beschäftigte haben. In diesen Unternehmen konnte nahezu die Hälfte der angebotenen Stellen für Fachkräfte nicht besetzt werden. Geringe Chancen auf dem ostdeutschen Arbeitsmarkt haben hingegen Menschen ohne berufliche oder akademische Qualifikation. Für über 80 Prozent der Arbeitsplätze dort ist eine berufliche oder akademische Qualifikation Voraussetzung. „Diese Daten belegen die Bedeutung von Aus- und Weiterbildung“, so Christian Hirte, Ostbeauftragter und Mittelstandsbeauftragter der Bundesregierung. „ Es freut mich daher, …

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KMU suchen die finanzielle Unabhängigkeit

Das Investitionsverhalten von Unternehmen in ökonomisch gut aufgestellten Regionen unterscheidet sich nur wenig von der Investionsbereitschaft in weniger prosperierenden Gegenden. So belegt die Studie “Investitionsverhalten von kleinen und mittleren Unternehmen” auch, dass nach der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise in 2009 die KMU in allen Branchen und Regionen sehr gezielt auf eine Verringerung der Abhängigkeit von ihren Fremdkapitalgebern hingearbeitet haben.

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Förder-Dilemma kostet Wettbewerbsstärke

Unternehmen mittlerer Größe in Deutschland, sogenannte „Midrange Companies“, werden sowohl von der Forschungsförderung des Bundes als auch von der EU signifikant benachteiligt. Manche gute Idee für ein neues Produkt oder eine Prozessinnovation bleibt daher bei diesen Unternehmen in der Schublade und wird nicht umgesetzt.