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Mittelstand nur mäßig beeindruckt von der Wahl Trumps

Eine leichte Abkühlung des mittelständischen Geschäftsklimas ist zu verspüren. Die Branchen sind gespalten: Sorgenfalten in der Industrie, Topstimmung in Bau und Einzelhandel. Die Konjunkturaussichten für 2017 bleiben gut. Die deutsche Wirtschaft zeigt sich im November nur mäßig beeindruckt von der Wahl Donald Trumps zum 45. Präsidenten der USA. Die Angst vor nationaler Abschottung und mehr Protektionismus belasten zwar die Stimmung der deutschen Exportwirtschaft, der deutsche Aufschwung scheint jedoch vorerst nicht in Gefahr. So gibt das mittelständische Geschäftsklima, nach zwei insgesamt sehr starken Anstiegen in den Monaten zuvor, aktuell um vergleichsweise moderate 1,7 Zähler auf 18,8 Saldenpunkte nach. Dabei verschlechtern sich die Geschäftserwartungen der kleinen und mittleren Unternehmen um 2,7 Zähler auf 11,2 Saldenpunkte, befinden sich damit aber immer noch auf dem …

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Studie zu den Perspektiven des innovativen Mittelstandes

Eine neue Studie des Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) zu den Perspektiven des Mittelstandes zeigt:  Der innovative Mittelstand  wird auch weiterhin als Erfolgsmodell „Made in Germany“ gelten. Mittelständische Unternehmen können auch in Zukunft mit ihren bewährten Spezialisierungs- und Nischenstrategien erfolgreich bleiben. Hierzu muss der Mittelstand aber insbesondere die Digitalisierung  für sich nutzen und die Herausforderungen des Fachkräftemangels bewältigen. Staatssekretär Machnig dazu: „Unser Mittelstand ist unser wichtigster Innovations- und Technologiemotor und genießt zurecht auch international großes Ansehen. Um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu bleiben, muss sich der Mittelstand aber stets neu positionieren. Hier gibt die Studie Handlungsempfehlungen an die Unternehmen, aber auch an die Politik. Wir haben hierfür die Innovationsprogramme für den Mittelstand neu aufgestellt und stellen mehr Geld zur Verfügung. …

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KfW: Mittelstand bei internationaler Wettbewerbsfähigkeit auf dem Spitzenplatz

KfW-Wettbewerbsindikator 2016: Deutsche Unternehmen vor französischen und britischen Mittelständlern. Positive Bewertung von Standortfaktoren und Unternehmensperformance. Energieeffizienz als Wettbewerbsfaktor: US-Mittelstand holt auf. Die kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland sehen sich aktuell bestens gerüstet für den Wettbewerb mit ihrer Konkurrenz aus dem Ausland: Im KfW-Wettbewerbsindikator 2016 sichern sie sich nach Rang zwei im Jahr 2014 diesmal die Spitzenposition, heißt es in einer Pressmitteilung der  KfW Bankengruppe. Mit nur geringem Abstand folgen auf dem Siegertreppchen die Mittelständler aus Frankreich und Großbritannien. Die mittelständischen Unternehmen aus den Vereinigten Staaten sehen ihre Wettbewerbsfähigkeit durch ungünstige Standortbedingungen wie mangelnde Infrastruktur und hohe Bürokratie erheblich beeinträchtigt und fallen 2016 auf Platz vier zurück. Deutsche Unternehmen profitieren von Standortbedingungen Der KfW-Wettbewerbsindikator basiert auf einer Befragung von mehr als …

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Werte-Helden gesucht

Förderpreis will werteorientierte Mittelständler und Startups ins Rampenlicht rücken. Die Aktion „Werte im Mittelstand“ fördert Unternehmen und Startups in Deutschland, Österreich und der Schweiz, die sich gesellschaftlich engagieren und nachhaltig wirtschaften. Zu gewinnen gibt es 50 Sondermitgliedschaften in der Werteallianz „Ethics in Business“ im Wert von je 6.000 Euro. Organisiert wird der Onlinewettbewerb vom Zentrum für Arbeitgeberattraktivität, zeag GmbH, und dem Informationsdienst Umweltdialog. Sie möchten damit werteorientierte Unternehmensführung honorieren, sie praxisnah greifbar machen und so weitere Unternehmen ermutigen, sich nachhaltig aufzustellen. Nach einer öffentlichen Online-Abstimmung werden vier der überzeugendsten Unternehmen auf www.umweltdialog.de porträtiert. Die Bewerbung ist ab sofort auf www.aktion-werte-im-mittelstand.de möglich. Noch bis zum 30.11.2016 können sich Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz online bei der Aktion „Werte im Mittelstand“ bewerben. Hierfür …

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Sommerblues im Mittelstand

Geschäftsklima sinkt im August. Lageurteile deutlich schlechter, Erwartungen aber auf Jahreshoch. Großunternehmen blicken deutlich pessimistischer in die Zukunft. Beschäftigungspläne signalisieren Zuversicht. Der deutsche Mittelstand verfällt im August in einen Sommerblues. Das Geschäftsklima, der zentrale Indikator des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers, sinkt um 2,5 Zähler auf 14,0 Saldenpunkte. Verantwortlich hierfür ist allein die schlechtere Bewertung der laufenden Geschäfte, die Geschäftserwartungen verbessern sich dagegen auf ein neues Jahreshoch. Die kleinen und mittleren Unternehmen schätzen ihre aktuellen Geschäfte im August deutlich weniger positiv ein als noch im Vormonat: Die Lageurteile sinken um hohe 5,6 Zähler auf 21,7 Saldenpunkte. Gründe für die merklich geringere Zufriedenheit könnten im – mittlerweile beigelegten – Zuliefererstreit bei VW und auch im unbeständigen Wetter liegen, das dem Handel mit Sommerware geschadet haben könnte. …

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Neun von zehn Auszubildenden lernen im Mittelstand

Mittelstand stemmt sich gegen den Trend und hält Auszubildendenzahl konstant bei ca. 1,2 Millionen. Das Handwerk ist besonders ausbildungsaktiv. Die Zahl der Auszubildenden in Deutschland sinkt weiter und liegt aktuell bei 1,34 Millionen, mit 516.000 neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen wurde im Jahr 2015 ein Negativrekord erzielt. Die Gründe hierfür liegen in rückläufigen Schülerzahlen aufgrund des fortschreitenden demografischen Wandels und der gleichzeitig zunehmenden Studierneigung der jungen Generation. Für die kleinen und mittleren Unternehmen ist die berufliche Ausbildung von Nachwuchs-Fachkräften jedoch überlebenswichtig. Wie eine Sonderauswertung des repräsentativen KfW-Mittelstandspanels zeigt, gelingt es ihnen derzeit noch, sich gegen den Trend zu stemmen: Sie halten die Anzahl ihrer Auszubildenden seit fünf Jahren in etwa konstant bei 1,2 Millionen. Neun von zehn Nachwuchskräften hierzulande absolvieren damit ihre berufliche …