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KMU + Netzwerke = Innovationen

Für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) kann es schwierig sein, im Zuge der Digitalisierung notwendige Innovationen aus eigener Kraft zu stemmen. Um neue Marktpotenziale zu erschließen, sind KMU besonders herausgefordert, ihre Prozesse, Produkte und Dienstleistungen und auch ihre Geschäftsmodelle zu erneuern. Hilfreich ist dabei die enge Verzahnung mit anderen Unternehmen, Hochschulen oder Forschungseinrichtungen in Netzwerken oder regionalen Clustern, die bereits Innovationsstrategien entwickelt haben und ihre Erfahrungen und Kompetenzen teilen. Diese Einbindung von KMU in neue anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte Netzwerke und Cluster wird jetzt besonders durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. „Wir wollen, dass kleine und mittlere Unternehmen mehr Forschung und Innovation wagen. Unsere Förderung richtet sich deshalb besonders auch an KMU, die bisher noch keine Profis im …

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Mittelstand will wieder mehr investieren

Das ist das Ergebnis der repräsentativen VR Mittelstandsumfrage. Neben den Ergebnissen der halbjährlich durchgeführten Umfrage unter 1.500 Unternehmen enthält die aktuelle Studie eine detaillierte Analyse des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) über die Trends bei der Kreditversorgung der Unternehmen in Deutschland. Getrieben wird die positive Einschätzung von den niedrigen Energiepreisen, gleichzeitig profitiert der stärker inlandsorientierte Mittelstand von der anhaltenden Konsumlaune der privaten Haushalte. Angesichts der optimistischen Stimmung steigen die Investitionsplanungen der Unternehmen auf ein neues Allzeithoch. So planen 81 Prozent der Mittelständler in den nächsten sechs Monaten in ihr Unternehmen zu investieren. Ihr Personal haben die Unternehmen im vergangenen halben Jahr deutlich aufgestockt, und sie planen auch weiterhin Personal aufzubauen. In den nächsten sechs Monaten will jedes vierte Unternehmen …

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Investitionsbereitschaft im Mittelstand auf Rekordhoch

Die Stimmung im Mittelstand hat sich im Frühjahr wieder erholt. Dies ist insbesondere auf die deutlich gestiegenen Geschäftserwartungen zurückzuführen. Derzeit erwartet jedes dritte Unternehmen verbesserte Geschäftsentwicklungen in den nächsten sechs Monaten. Aber auch die Bewertung der aktuellen Lage hat sich im Vergleich zum Herbst leicht verbessert. Getrieben wird die positive Einschätzung von den niedrigen Energiepreisen, gleichzeitig profitiert der stärker inlandsorientierte Mittelstand von der anhaltenden Konsumlaune der privaten Haushalte. Angesichts der optimistischen Stimmung steigen die Investitionsplanungen der Unternehmen auf ein neues Allzeithoch. So planen 81 Prozent der Mittelständler in den nächsten sechs Monaten in ihr Unternehmen zu investieren. Ihr Personal haben die Unternehmen im vergangenen halben Jahr deutlich aufgestockt, und sie planen auch weiterhin Personal aufzubauen. In den nächsten sechs Monaten will jedes …

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Nachwuchs für Mittelstand-Chefsessel fehlt

Das Interesse daran, sich selbstständig zu machen, ist hierzulande auf einen neuen Tiefpunkt gesunken. Der aktuelle Gründerreport des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) liefert nach Einschätzung von DIHK-Präsident Eric Schweitzer einen „beunruhigenden Befund“. Die aktuelle Umfrage, die auf den Erfahrungen der Existenzgründungsberater aus den 79 Industrie- und Handelskammern (IHKs) beruht, weist für das Jahr 2015 nur noch 205.630 Einstiegsgespräche und Gründungsberatungen aus. Das bedeutet ein Minus von zehn Prozent gegenüber dem Vorjahr und den vierten Negativrekord in Folge. „Vor zwölf Jahren haben sich noch doppelt so viele Gründungsinteressierte an die IHKs gewandt“, so Schweitzer. „Diese Entwicklung beunruhigt mich, zumal viele neue Selbstständige schlecht vorbereitet an die Sache herangehen. Die Gefahr des Scheiterns ist damit groß.“ So hätten sich weniger als zwei …

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Digitalisierung kommt in Fahrt

Um herauszufinden, wie weit die Digitalisierung im Mittelstand vorangeschritten ist und welche Faktoren möglicherweise eine Umstellung behindern, befragte das Institut für Mittelstandsforschung Bonn (IfM) im vergangenen Jahr rund 3.800 Unternehmen im Großraum Düsseldorf, von denen 227 Unternehmen den Fragebogen vollständig ausfüllten.  Zwei von drei der befragten Unternehmen gaben an, dass sie der Digitalisierung eine hohe oder sogar sehr hohe Bedeutung beimessen. Heraus kam auch: International aktive Unternehmen messen der Digitalisierung eine deutlich höhere Bedeutung bei als ausschließlich bundesweit agierende Unternehmen. Aus Unternehmenssicht ist das Thema besonders wichtig in den Bereichen Rechnungswesen, Vertrieb und Einkauf, schreibt das IfM Bonn. Erstaunlich: „Kleine Unternehmen organisieren ihre Abläufe in Produktion, Vertrieb, Personal und Rechnungswesen deutlich öfter internetbasiert als größere. Mittelgroße Unternehmen mit einem Umsatz zwischen …